Das Thema der Woche von ruft diesen Account natürlich auf den Plan, auch mal einen #MittwochsQuickie zu schreiben ;-)
In 10 Minuten läßt sich ein wichtiges Konzept der Kunst des Träumens kurz erklären: die Traumaufmerksamkeit
Der toltekische Kriegerträumer kultiviert für sein Träumen - das ist die Fähigkeit, Träume bewusst zu erleben und zu steuern, in der westlichen Welt auch Klartraum oder luzider Traum genannt) - was Traumaufmerksamkeit genannt wird. Um im Traum bewusst zu bleiben oder zu werden, den Traum noch während er stattfindet als Traum zu erkennen, wendet man die Traumaufmerksamkeit auf. Sie ist gespeist von persönlicher Kraft, die der Krieger gespeichert hat. Jeder hat persönliche Kraft als Grundstock bekommen, aber sie wird im Alltag meist vollständig aufgebraucht. Wer abends ausgelaugt und entkräftet ins Bett fällt, hat keine Kraft zum Träumen mehr. Bestenfalls schläft man dann trüb durch und erinnert sich vielleicht beim Aufwachen an ein paar Fetzen, bevor man gehetzt in den nächsten Tag stürzt.
Wer es hingegegen schafft, am Abend noch etwas Kraft aufgespart zu haben, nimmt sie ins Träumen mit, erlebt spannende Geschichten und ist vielleicht sogar Wachsam genug, den Traum zu erwischen, Unstimmigkeiten zu erkennen, sich die kritische Frage zu stellen: "Träume ich?" und klar zu werden.
Mein Rat nicht nur für auf dem Pfad des Kriegers wandelnde: spart jeden Tag etwas Kraft auf für die Reise ins Unbekannte!