Wüsten und Dünen verbinden wir mit Sonne und Hitze. Aber das stimmt nur für einen Teil des Jahres oder für die Wüsten, die auf geringer Höhe in den Tropen liegen. Typisch für Wüsten sind die extremen Klimaschwankungen. Diese Fotos sind Ende März 2019 im Altyn Emel Nationalpark in Kasachstan entstanden.
Er liegt etwa 1.000 bis 1.200 m hoch und besteht überwiegend aus Steppe mit wenig Vegetation. Morgens lag eine dünne Schneedecke über der Steppe, tagsüber wurde es in der Sonne bis zu 20 Grad Celsius warm.
Die "Singende Düne" ist eine Ausnahme in der sonst flachen Steppenlandschaft. "Es ist der Kurgan (Grabhügel) Dschingis Khans", erzählte mein Führer. Sonst gäbe es keine Erklärung für die riesige Düne, die steil aus der Steppenlandschaft ragt.
'Singende' Dünen gibt es in vielen Wüsten. Das unheimliche Phänomen der Wüstenklänge wurde oft beschrieben. Sandlawinen, die die riesigen Flanken entlang gleiten, versetzen die Sandkörner in gleiche Schwingungen, durch die dann die Töne entstehen. Das ist jedenfalls die aktuelle Erklärung für die geisterhaften Töne der Wüste.