Hola Steemeriños y Steemeriñas,
obwohl meine Anmeldung bei Steemit bereits über drei Monate her ist, möchte ich heute die Gelegenheit nutzen, endlich meinen Vorstellungspost zu verfassen und auf mein Steemit-Vorhaben der nächsten 12 Wochen hinzuweisen.
Aber nun zuerst zu meiner Person.
Carpe Noctem
Lernen und Unterricht nach Plan standen für mich seit frühester Kindheit ganz oben auf der Liste. Also der Liste der zu verschiebenden Tätigkeiten. Meine „Affinität“ zu Game Boy und Super Nintendo entwickelte sich während meiner Gymnasialzeit zu Zock-Eskapaden bis spät in die Nacht. (Wobei ich den LAN-Partys durchaus nostalgisch nachtrauere.) Der einhergehende Schlafmangel und die immer noch fortwährende Lernfaulheit waren wohl dafür verantwortlich, dass ich durchs schriftliche Abitur gefallen bin, die mündliche Nachprüfung nur um Haaresbreite bestanden habe und die Schule mit einem miserablen Schnitt verlassen habe.
Geschlossene Türen (sind auch eine Antwort)
Nach einigen erfolglosen Bewerbungen um Ausbildungsplätze fasste ich den Entschluss, ein Freiwilliges Soziales Jahr zur Orientierung einzulegen. Während dieser Zeit orientierte ich mich allerdings herzlich wenig. Dennoch passierte in dieser Zeit etwas Interessantes. Ein alter Bekannter meldete sich wieder zu Wort: es war mein Hirn! Zwar sah ich durchaus einen Sinn in meiner Tätigkeit (Mitarbeit bei Kinderfreizeiten sowie Küchen- und Hausmeisterdienste), jedoch wurden Ideen und Einwände zumeist schlicht ignoriert. „Netter Vorschlag, aber mach‘s trotzdem so, wie wir das sagen.“ Die letzten Monate waren eine Qual und ich fasste ich den Entschluss, doch ein Studium zu beginnen.
Wille ist keine Einbildung
„Was bilden Sie sich denn ein, dass Sie ein Studium schaffen werden? Sehen Sie sich doch Ihre Noten und an!“ Meine Argumentation, dass der in den letzten Monaten entwickelte Wille zum Studium aus der tiefsten Ernsthaftigkeit meines Herzens kommt, wollte die Tante in der „Freiwilligen Beratungsstelle“ des Arbeitsamtes nicht hören. „Okay … Challenge accepted“, dachte ich. Drei Jahre später hatte ich meinen Bachelor of Engineering im Studiengang Technikkommunikation mit Abschlussnote 1,8 in der Tasche.
Wohin die Kreativität?
Da ich entdeckte, dass man mit einem Computer tatsächlich auch kreative Dinge anstellen kann wie Bildbearbeitung, Videoschnitt und Soundrecording schrieb ich mich für den Masterstudiengang „Audiovisuelle Medien“ in Stuttgart ein. Zwar war ich auf zwei Filmdrehs dabei, nahm mit Kommilitonen in einem Semesterprojekt ein paar Bands im Tonstudio auf und befasste mich ein bisschen mit Animationen in Blender und After Effects.
Jedoch bemerkte ich früh, dass ich nicht das Maß an intrinsischer Motivation meiner Kommilitonen teilen konnte, die tatsächlich gut gelaunt für Film- und Tonprojekte frühs aufstanden … und ich am liebsten eben gar nicht. Deshalb fasste ich den Entschluss, dass sich Kreativität auf das Wochenende und den Urlaub beschränken solle.
Error: Overload
Nach meiner meinem Kreativitätsausflug kehrte ich zurück in mein altes Metier und schrieb mich im Masterstudiengang „Kommunikation und Medienmanagement“ (Karlsruhe) ein, um mich auf Metadaten- und Informationsmanagement im industriellen Bereich zu spezialisieren. Zwar besitze ich nur geringe Programmierkenntnisse, jedoch entschied ich mich dazu, meine Masterarbeit im Bereich der semantischen Informationsbereitstellung in industriellen Anwendungsszenarien zu schreiben. Obwohl mein Vortrag auf der Fachmesse sowie die Präsentationen am Firmenstand meiner Thesis-Firma durchweg positiv bewertet wurden, brachten mich die letzten Wochen vor Abgabe der Thesis an den Rande des Zusammenbruchs. Ich nahm über einen längeren Zeitraum starke Schlafmittel und konnte kaum noch klare Gedanken fassen. Direkte Job-Angebote habe ich (zum Glück) ausgeschlagen. Seit vorgestern habe ich die Ehre mich Master of Science nennen zu dürfen, doch der Preis war hoch. Deshalb habe ich den Entschluss gefasst, mir eine 3-monatige Auszeit zu nehmen.
Oh wie schön ist Panama!
Ob Janosch recht hatte, werde ich bereits in wenigen Tagen wissen … doch nicht nur das! Auch alle anderen sieben Länder Mittelamerikas wollen erkundet werden. Dabei ist die Route nicht in Stein gemeißelt, sondern ich will bewusst nur kurzweilig vorausplanen und dort, wo’s schön ist, da bleibe ich eben etwas länger. Eine grobe Orientierung soll mir der sogenannte „Gringo-Trail“ geben.
Da ich das Konzept von Steemit super finde (danke an dieser Stelle an
So far from my side ... die ersten Posts gibt's dann in den nächsten Tagen. :)