„Still geht jeglicher begaberte Akademiker oder Fachkraft ins ausgewählte Land, die Rester menschlicher gesteuerter Haufen lebt entweder im Chaotisierten Raum und in Dauer Verblötung“
Ich zähle mich dank zweier Studienabschlüsse auch mal zu den halbwegs begabten Akademikern und hatte bisher aber weder das Bedürfnis, mich unendlicher Melancholie hinzugeben, noch die Segel zu streichen und ins Ausland zu flüchten. Wo will man da auch hin? Österreich? Schweiz? Die freuen sich meines Wissens nach nicht gerade über deutschen Zuzug. Und selbst wenn, da ist es auch nicht besser, weil es doch gar nicht so sehr auf die Umgebung ankommt, sondern eher das eigene Denken.
Meiner Ansicht nach ist jeder letztlich dafür verantwortlich, aus seinem Leben das Beste herauszuholen und egal, für welche Tätigkeit man sich entscheidet – es ist immer eine Art von Gleichförmigkeit. Ob ich nun sonstwas für hochgeistige Dinge erledige oder Umzugskisten schleppe – in der Arbeit wiederholt sich alles. Man muss eben versuchen, in diesem Gleichklang irgendwo seine Freude zu finden; etwas, das motiviert und einen gewissen Sinn verleiht. Dafür, dass man Freude am Leben hat, ist man selbst verantwortlich.
RE: Generation ohne Zukunft