Deutsch (English version to follow soon)
Wie vermutlich - auch aufgrund der unermüdlichen Berichterstattung 's (das Apostroph gewährleistet die Anklickbarkeit des Usernamens) - den Wenigsten entgangen ist, ertönte gestern endlich der Startschuss des mit Spannung erwarteten Spiels NextColony.
Ich möchte mich hier auf meine allerersten subjektiven Eindrücke und ein paar '-typische Meta-Gedanken beschränken, um meine Leserschaft nicht mit Details bezüglich Spielmechanismen und -strategie zu langweilen, die anderswo bereits ausführlich abgehandelt wurden.
Einige m. E. seht interessante Links möchte ich euch dennoch nicht vorenthalten:
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Anders als das Steemit, Inc.-Team, dessen offizielle Zusammensetzung offenbar strengster Geheimhaltung unterliegt, präsentieren sich alle an der Erschaffung von NextColony beteiligten Personen - Holger (
), Jens (
), Oli (
), Robert (
), and Tim (
) sowie der 'Söldner' Platuro (
) - stolz mit Vor- und STEEM-Name. Wer weiß, dass er gut ist, braucht sich auch nicht zu verstecken. Ich hoffe, Steemit, Inc. wird mir diesen wohlverdienten Seitenhieb verzeihen. :-)
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Als erste Einführung in das Spiel empfehle ich die Artikel von
(My Starting Guide for NextColony.io - Some Infos for you!) und
(🚀Expansion Strategy to Start your #nextcolony!🚀).
Wer Interesse an den programmiertechnischen Aspekten des Games hat, sehe sich beispielsweise die Blogs vonund
an.
'Kleiner Fisch' statt Großinvestor
Nachdem ich bereits in das mich immer noch begeisternde 'Steem Monsters' mehr Geld investiert hatte, als ein normaler Mensch für einigermaßen vernünftig halten würde (aber wo habe ich bitte jemals behauptet 'normal' zu sein?), war diesmal, auch angesichts diverser strenger Blicke meiner Frau, , klar, mich an keiner weiteren Materialschlacht zu beteiligen, sondern das Spiel als ganz gewöhnlicher 'kleiner Fisch' zu bestreiten und genießen. Tausende von STEEM in die Ersteigerung diverser legendärer Planeten zu investieren, überließ ich folglich anderen ... und kaufte mir stattdessen lediglich für 9,99 STEEM eine kleine Startration der wichtigsten Rohstoffe. :-)
Ein Spiel, das Lust auf mehr macht!
Nach dem Einloggen via SteemConnect wird man von der Einführungsstory begrüßt, welche berichtet, wie die Menschheit infolge eines Atomkriegs letztlich dazu gezwungen wurde, die zerstörte Erde zu verlassen und das Universum auf der Suche nach bewohnbaren Planeten zu erkunden.
Da mich die unendlichen Weiten des Universums samt ihren unzähligen Galaxien, Sonnensystemen und Planeten, von denen etliche aller Wahrscheinlichkeit nach belebt sind, schon immer faszinierten, tat das auf Anhieb auch die Spielidee von NextColony, auf einem virtuellen Spielfeld das All zu erkunden, Schlachten zu schlagen, Handel zu treiben und womöglich ein 'Weltwunder' zu errichten.
Gleich zu Beginn begutachtete ich meinen 'Alpha-Planeten' mit den Koordinaten -233/-138:
Durch Klicks auf die Pfeile kann man sich durch die das Universum simulierende Karte bewegen und auch die Planeten der anderen User sehen. Was mich hier zunächst ein wenig irritierte, ist, dass der X-Wert des dargestellten Bereichs negativer wird, wenn man auf den nach links zeigenden Pfeil klickt und sich somit nach links bewegt - ich bin es umgekehrt gewohnt, wobei es aber letztlich keine Rolle spielt ...
Wichtig ist es, seine auf diesem Planeten befindlichen Gebäude (deren grafische Darstellung äußerst gut gelungen ist!) immer weiter auszubauen. So verfügt man über eine Basisstation, eine Raumschiffswerft, ein Forschungszentrum, Kohle-, Erz-, Kupfer- und Uranminen sowie -depots ...
..., welche nach Steigerung der entsprechenden Fähigkeiten ...
... upgegraded werden können.
Eine ausreichende Förderung dieser Rohstoffe ist nötig, um später die zur Exploration des Kosmos nötigen Raumschiffe produzieren zu können.
Spielspaß und Suchtfaktor sind zweifellos vorhanden: Immer wenn ich Fähigkeiten oder Gebäude unter Verbrauch meiner begrenzten Ressourcen upgelevelt habe, warte ich ungeduldig auf deren Regeneration, um schnellstmöglich weitere Baufortschritte zu erzielen. :)
Der unverbesserliche Homo sapiens ...
Abschließen möchte ich den Artikel mit einer kleinen Prise kritischer Gedanken. Die Menschheit hat sich also der von ihr erwarteten Dummheit als 'würdig' erwiesen und sich mittels eines Atomkriegs beinahe selbst ausgelöscht. Lernt sie aus diesem Fehler? Keineswegs, in der Legende zur Uranmine liest man: "Uranium is also the starting material for the construction of nuclear weapons and ignition devices for hydrogen bombs." Na klasse, der Homo sapiens begreift's offensichtlich nie! :)
Hätte ich die Wahl, würde ich neben der Förderung von Kohle, Erz, Kupfer und Uran Unmengen hochmoderner Solarmodule und entsprechende Stromspeicher herstellen, um die Energieversorgung meiner Basisstation und der zukünftigen Raumschiffe umwelt- und menschenfreundlich mittels stets vorhandener Sonnenenergie sicherzustellen. Ja, so ist er eben, der , ein unverbesserlicher "grüner Gutmensch" ... :)