Die Schweizerinnen und Schweizer haben abgestimmt: Etwa 71 Prozent lehnten die No-Billag-Initiative ab. Die Rundfunkgebühren bleiben somit bestehen.
Die No-Billag-Initiative will sich nach dem gescheiterten Volksentscheid nicht geschlagen geben. Sie erwägt mit einer weiteren Volksabstimmung gegen die Schweizerische Radio- und Fernsehgesellschaft (SRG) vorzugehen. Die SRG hatte für den Fall, dass die Gebühren bleiben, umfangreiche Reformen angekündigt. Dass der Beitrag zum 1. Januar 2019 von 451 auf 365 Franken (umgerechnet etwa 316 Euro) gesenkt werden soll, hatte die Regierung bereits beschlossen.