Das Jahr ist ja bereits wieder recht weit fortgeschritten und man hat bisher nichts Neues gemacht. Das kann so einfach nicht weitergehen. Dabei habe ich heute einen Blick auf Swapper geblickt. Bereits die letzten Tage über waren über 100€, die dort unverzinst rumgelegen haben.
Bereits früher hatte die Plattform einen schlechte Ruf, dass das Geld oft dort ungenutzt rumliegt. Im letzten Jahr konnte ich darüber allerdings nicht beklagen, da das Geld stets immer voll investiert gewesen war. Nun scheint aber wieder einmal Flaute zu herrschen.
Dazu nehme ich mit Verdruss zur Kenntnis, dass der versprochende Financial Report der Mutter nicht veröffentlicht wurde. Eine Sache, die ich nicht einfach so hinnehmen kann, da ich mindestens eine gute Entschuldigung dafür fordere.
Habe spontan einfach mal 250€ abgezogen und weil man es ja nicht ungenutzt haben möchte einmal auf der P2P-Plattform "Peerberry" (https://peerberry.com) eingezahlt, die einer der größeren Plattformen nach Mintos und Bondora ist. Gerade im letzten Jahr zeichnete sie sich durch ein hervorragendes Ergebnis aus.
Da im letzten Jahr fast alles Geld in EstateGuru gewandert ist und ich keine neuen Plattformen während der Krise ausprobieren wollte, gebe ich nun Peerberry einmal eine Chance und zahle einen kleinen "Testbetrag" ein um ein wenig die Plattform und das Verhalten auszutesten. Sollte die Lage weiter bei Swapper angespannt bleiben, gibt es vielleicht noch etwas mehr, ansonsten bleiben sie im Beobachtungsstatus.
Das Geld ist noch nicht auf dem Konto angekommen. Die Umgebung wirkt recht spartanisch, wenngleich es mehr Informationen als bei Swaper sind. Von einem Bondora, Mintos oder EstateGuru scheint es aber doch noch ein gutes Stück entfernt zu sein.
Die Registration war recht unproblematisch und umfasst lediglich die Verifikation des Personalausweises. Allerdings in der Foto-Variante und nicht mittels des doch eher lästigen VideoID-Verfahrens. Die Bestätigung ging kurze Zeit danach ein.
Wie die meisten der P2P-Plattformen ist Peerberry in Lettland angesiedelt und existiert dort seit 2017. Mal sehen, wie diese sich langfristig so schlägt und ob man wirklich an die durchschnittlichen 12% ran kommt.
Wie immer gilt die Warnung, dass P2P-Kredite Hochrisikoanlagen sind und man stets mit einem Totalverlust rechnen sollte. Es handelt sich nicht um eine Anlageempfehlung, sondern einen Bericht über mein persönliches Investitionsverhalten.