Hallo Allerseits.
Immer wieder ein heißes Thema:
Der Klimaschutz!
In der letzten Zeit wurde immer öfter für saubere Städte plädiert. Die Feinstaubbelastung muss gesenkt werden, Elektroantrieb fördern und... und... und...
Die Medien sind voll damit und wir hören täglich was wir alles machen müssen und machen können, damit wir "sauberer" werden.
Wir sollen bewusster werden, auf den richtigen Einkauf achten, Plastiktüten vermeiden usw. usw.
Unsere Regierung platzt vor Aktionismus bei diesem Thema und auch wir werden von Tag zu Tag mehr davon vereinnahmt.
Da mutet doch so eine Studie der Londoner Initiative Influencemap etwas komisch an, wenn da behauptet wird, bzw. erklärt wird, dass Führende Vermögensverwalter lieber in Öl, Gas, Kohle und Autoindustrie investieren.
Nur drei von Fünfzehn Unternehmen nehmen demnach engagiert Einfluss auf Ihre Kunden, damit diese Ihre Geschäftsmodelle an die Pariser Klimaziele zur Begrenzung der Erderwärmung anpassen.
Insgesamt handelt es sich um ca. 33,6 Billionen Euro, was etwa einem fünftel des globalen Kapitalmarktes entspricht.
Tja... ist jetzt Klimaschutz für große Anleger nicht nötig?
Ist nur der kleine Bürger gefragt, wenn es um Klimaschutz geht?
Oder bringt Klimaschutz nicht genügend Rendite für die Anleger?
Man kann wieder geteilter Meinung sein, wenn man nichts angelegt hat, denn dann ist Klimaschutz ja wichtig, oder?
Wenn man auf der anderen Seite mehrere 100000 angelegt hat, ist Klimaschutz sicherlich nicht so wichtig, oder?
Wieder einmal bestätigt sich, dass nur wichtig ist, auf welcher Seite man steht.
Wenn man dann noch hört, dass allein in China neue Kohlekraftwerke mit einer Leistung von 43 Gigawatt gebaut wurden - entsprechen nahezu der kompletten deutschen Kohlestromleistung - und weitere 148 Gigawatt geplant sind, fragt man sich doch...
Tja... ...was für Fragen tauchen dann eigentlich noch auf?
Lasst Euch nicht den Tag verderben.
Der Filosof
Bilder wie immer aus dem kostenlosen Fundus des www/Pixabay.