https://orf.at/stories/3132579/
Wenn mir eines auf die Nerven geht, dann ist es die Fähigkeit (oder Absicht) von Medien, je nach Lage mit zweierlei Maß zu messen. Und das fällt gerade hier besonders auf.
Frankreichs „fliegender Mann“ Franky Zapata hat mit seinem Flugbrett den Ärmelkanal überquert. (Im 2ten Anlauf)
*Ja, eigentlich finde ich das cool. Es erinnert mich an Kindheitsträume. Fliegen, frei sein, autonom. Wenn es da nicht einen Haken gäbe.
Das 35 Kilogramm schwere Flugbenzin trug der Extremsportler in einem Rucksack bei sich, es reichte aber nur für ungefähr die Hälfte des Flugs ..
*Hier bräuchte man kurz so eine gescratchte (k.A wie man das schreibt) Schallplatte, die in Sitcoms vorkommt, wenn grad irgendwas gar nicht zusammenpasst. Was beim Zuseher das große Fragezeichen erzeugt.
35 Kilo Flugbenzin für ein Männchen mit (vielleicht) 65 Kilo? Und lesen wir 1 einziges Wort über den Co² Verbrauch beim Flugmännchen? Ne. Lesen wir auch nur ein Wort darüber, dass 50 Jahre nach der Mondlandung, noch nicht einmal sauberer, dh. in diesem Fall schadstoffarm und funktionerend, ein Mensch von A nach B über die Luft transportiert werden kann. Wieder Fehlanzeige. Gibt es eine Nachricht, dass die Co²-Antifetitischsten einen Aufstand gegen dieses Ungetüm betrieben haben? Hm, scheint nicht so.
Also, nix für ungut.