https://www.zeit.de/wirtschaft/2020-02/cum-ex-steuerskandal-hamburg-bank
Cum Ex ist ja, soweit mir das bekannt ist, der größte Steuerbetrug (vllt. wenn wir Amazon vergessen) aller Zeiten. So ca. 60 Mrd. über die letzten ca. 15? Jahre, wobei Regierungen durchaus über dieses Steuerloch wussten und nichts unternahmen. Und wenn ich jetzt in der [Zeit] einen Artikel mit SPD und und Cum-Ex und irgendeine Bank finde, nach was suche ich? Nach [Milliarden] natürlich, weil ich wissen will, ob die Tragweite des Betruges gezeigt wird, oder nur mit einer Taschenlampe auf die Warburg und SPD geleuchtet wird. Und finden wir den Begriff [Milliarden] im Artikel? Natürlich nicht.
Da werden Einzelteile zerlegt, wo auch paar Tausender offenbart werden. Nur so als Hinweis, dass der Schreiberling schon Ahnung hat von dem was er schreibt und dadurch die bewusste Manipulation sichtbar wird. Das ist ja als würde ich in der Bilanz nur die Portokassa angeben, aber das andere Vermögen ausblenden. Soweit ich weiß, zieht das bei den Lesern viel mehr, weil unter Milliarden können sie sich nichts vorstellen, bei Tausendern und Millionen frisst sie der Neid.
Umgekehrt lässt sich daraus auch wieder feststellen, dass man große Skandale dafür verwenden kann, um Gruppierungen die nicht so in den Kram passen, vor die Säue zu werfen, um das eigene Image zu schützen.