English
English
You may know already my liking of spending time in nature (for example the near forest) whenever possible. But did you also know that sometimes I really enjoy walking through the forest at night time? This might sound inconvenient because of being surrounded by darkness, and in addition I can well imagine that some of you would even fear a stay in a dark forest because of wild animals or bad guys waiting there for you? :)
I have to say I feel no fear. The probability to become a victim of a crime increases rapidly with the 'people density' around you. If at all I would fear anything than too many Homo sapiens at a place but not peaceful trees in the dark ... :)
Instead of fear, the tranquility and loneliness of a dark forest causes a deep feeling of freedom, easing and peace in me.
Last Friday I had to stay rather long at University, there was quite some work to do ... and in addition, what can be rather tiring for a maverick like me: there were way too many conversations and interhuman communication within a single day. After all that, in the evening, I felt that instead to drive I really needed to walk home again through 'my' beloved forest.
After only a few minutes of walking I already noticed how I became more calm and relaxed. Soon my thoughts escaped from circling around everyday life problems or politics. In the middle of that forest I felt loneliness and inner peace at the same time. A wonderful feeling, as if I was the only person living in this world or maybe an alien, as if this world was created only for me.
I often worry about how we humans are polluting and destroying our own environment, how we treat each other and leading wars (just take a history book and open any random page: it will be always about humans fighting against, threatening or deceive each other because of greed, vanity, pride or different religions ...).
However, when walking through the dark forest and looking above in the sky I am getting so aware of how immense the universe is and what a microscopic 'dust particle' our earth. In the worst case we may destroy our 'dust particle', but nature and the universe with it's countless planets will continue to exist and to produce new forms of life again and again. This imagination feels so solaceful.
Enjoy the photos! :)
Deutsch
Vielleicht kennt ihr bereits meine Vorliebe dafür, wann immer möglich Zeit in der freien Natur (z. B. dem nahen Wald) zu verbringen. Wusstet ihr aber auch, dass ich zuweilen sehr gerne nachts im Wald spazieren gehe? Das mag aufgrund der einen umgebenden Dunkelheit vielleicht unbequem erscheinen, und darüber hinaus kann ich mir vorstellen, dass einige von euch sich sogar vor wilden Tieren oder Bösewichten fürchten würden, die dort auf euch warteten? :)
Ich fürchte mich nicht. Die Wahrscheinlichkeit, das Opfer einer Straftat zu werden, steigt rapide mit wachsender Menschendichte. Wenn ich überhaupt etwas fürchten würde, dann zu viele Homo sapiens an einem Ort, aber sicher keine friedlichen Bäume im Dunkeln ... :)
Statt Furcht erzeugen Ruhe und Einsamkeit des nächtlichen Waldes ein tiefes Gefühl der Freiheit und des Friedens in mir.
Letzten Freitag blieb ich lange an der Uni, es gab Einiges zu tun ... und, was für einen Einzelgänger wie mich besonders ermüdend ist: viel zu viele Unterhaltungen und zwischenmenschliche Kommunikation an einem einzigen Tag. Am Abend fühlte ich, nach alledem den Fußweg durch 'meinen' geliebten Wald nehmen zu müssen, statt nach Hause zu fahren.
Nachdem ich nur wenige Minuten gelaufen war, bemerkte ich, wie ich immer ruhiger und entspannter wurde. Schon bald kreisten meine Gedanken nicht mehr um Alltagsprobleme oder Politik. Inmitten des dunklen Waldes fühlte ich zugleich Einsamkeit und inneren Frieden. Ein wundervolles Gefühl, als ob ich die einzige in dieser Welt lebende Person wäre oder ein Außerirdischer, als wäre die Welt nur für mich alleine erschaffen worden.
Ich mache mir oft Sorgen darüber, wie wir Menschen unsere eigene Umwelt verschmutzen und zerstören, wie wir uns gegenseitig behandeln und Kriege führen (man nehme einfach ein Geschichtsbuch und schlage zufällig irgendeine Seite auf: Es wird stets um aus Gründen wie Gier, Eitelkeit, Stolz oder verschiedenen Religionen gegeneinander kämpfende, sich bedrohende oder betrügende Menschen gehen).
Wenn ich jedoch durch den dunklen Wald wandere und nach oben in den Himmel schaue, wird mir die nach unseren Maßstäben unermessliche Größe des Universums bewusst und daneben die einem Staubpartikel gleichende Winzigkeit unserer Erde. Wir mögen unseren 'Staubpartikel' im schlimmsten Fall zerstören können, aber die Natur und das Universum mit seinen unzähligen Planeten werden weiterexistieren und unaufhörlich immer neue Lebensformen generieren. Diese Vorstellung fühlt sich so tröstlich an ...
Viel Spaß mit den Fotos! :)
|
|
|
|
|
|
|
|
|
| Can you recognize the blurry contours of this bench in the middle of the forest? | Seht ihr die verschwommenen Umrisse dieser Bank mitten im Wald? |
| Now the forest is completely involved in darkness. | Nun ist der Wald in völlige Dunkelheit getaucht. |
| At the end of the path one can see the first lights of civilization. | Am Ende des Weges zeigen sich die ersten Lichter der Zivilisation. |
|
|
|
| Already at home again I met a fox at the garden gate which for sure was at least as surprised as myself. Fortunately I was fast enough to make a (rather unsharp) photo. | Bereits wieder zu Hause begegnete ich am Gartentor einem Fuchs, der sicherlich mindestens genauso überrascht war wie ich selbst. Glücklicherweise gelang es mir, ein (wenn auch sehr unscharfes) Foto zu machen. |
|
My nocturnal encounters with martens, which are often surprisingly self-confident - not to say 'cheeky' - are somewhat more recent.
|
Etwas jüngeren Datums sind meine nächtlichen Begegnungen mit Mardern, die oft erstaunlich selbstbewusst - um nicht "frech" zu sagen - auftreten.
|
|
|
|
|
|
|