Heute erzähle ich euch die Geschichte rund um dieses Bild:
Dieses Bild ist ganz spontan an einem Sonntag morgen um 05:00 entstanden.
Ich war, im Rahmen eines Seminars, auf dem Scheersberg unterwegs.
Eigentlich wollte ich es schon früher machen, da es aber am Abend noch ziemlich wolkig war, musste ich mir dann doch den Wecker stellen.
Also stehe ich, total übermüdet, um 5 Uhr morgens auf, und merke, dass ich kein Stativ habe.
Leider war um diese Uhrzeit auch jeder Raum, in dem sich ein Stativ befinden könnte, abgeschlossen.
Also Plan B: Irgendwie versuchen anders an ein Stativ zu kommen. Die Mülltonne und die Bank eigneten sich dann doch nicht gut genug dazu, die Kamera über mehrere Stunden zu fixieren.
Zum Glück, wie ich nach einer Halben Stunde merkte, waren zwei Fenster des Gruppenraumes offen.....
Also zack rein - zwei Stative geliehen - und wieder raus.
Nun konnte es mit den Aufnahmen los gehen und wir saßen noch eine weitere Stunde, total eingefroren, neben der Kamera und haben gewartet. Was sich letztendlich auch gelohnt hat, wie ich finde.
Das Bild ist zwar nicht perfekt geworden und aufgrund dessen, dass es um 06:00 auch schon langsam wieder heller wird, etwas zu hell geraten, aber trotzdem ein guter "Start in die Langzeit-sternenfotografie", wie ich denke
Dieses Bild war nämlich, abgesehen von einigen Timelapses und einzelnen Langzeitbelichtungen, mein erstes dieser art.
Also, wenn euch dieses Foto gefällt und ihr mit mir fühlen könnt, wie ich Stundenlang nachts in der Kälte gewartet habe, um dieses Bild zu machen, dann lasst doch gerne ein Upvote dar.
Wenn ihr eine ähnliche Story erlebt habt, teilt eure Geschichte doch mal in einem Kommentar!