Gläubiger haften für ihre Schuldner
Die Bail-in Bestimmungen bilden das Kernelement der 2014 verabschiedeten EU-Richtlinie zur Sanierung und Abwickelung von Kreditinstituten. Bail-In bedeutet dass Bankkunden an den Verlusten ihrer Bank beteiligt werden, bevor öffentliche Mittel zur Sanierung eingesetzt werden dürfen, sollte es zu einer Zahlungsunfähigkeit der Bank kommen. Diese Maßnahme wird dadurch begründet dass man den Steuerzahler bei Finanzkrisen angeblich schonen möchte. Dass dies nur eine Augenwischerei ist wird schnell klar wenn man bedenkt, dass beim Bail-out durch den Steuerzahler, der EU-Bürger "nur" mit dem Geld Geld haftet das der Staat ihm ja sowieso wegnimmt. Beim Bail-in hingegen haftet man mit dem Geld das nach Abzug von Steuern noch im eigenen Besitz verbleibt. Geschont wird hier also lediglich die Staatskasse während der Bürger zusätzlich zu seiner Steuerlast noch das Kreditausfallrisiko für seine Bank trägt. Es handelt sich also potenziell um eine zusätzliche finanzielle Belastung des Steuerzahlers
Bisher betrifft der Bail-In nur Kundeneinlagen über 100000 Euro. Jedoch ist die [Un]europäische Union bereits dabei die Möglichkeit zu prüfen wie man auch geschützte Einlagen konfiszieren kann. Es handelt sich also um die übliche Salamitaktik mit der der Staat seine Bürger langsam an neue Rechtsverdrehungen gewöhnt.
Da Verluste auf den Finanzmärkten also bald nicht mehr über den Staat sozialisiert werden, sondern direkt über den Bürger, kann man davon ausgehen dass die Banken kaum noch rechtliche Konsequenzen bei Missmanagement oder riskanter Geschäftspraktiken zu befürchten haben und die Bevölkerung das Nachsehen hat. Gemäß dem absurden Prinzip: "Gläubiger haften für ihre Schuldner", werden wir also immer mehr und immer weiter durch die Staats und Bankenclique abgezockt.
Bargeldabschaffung und Kreditzwang
Jede Geldeinzahlung auf das eigene Bankkonto bedeutet dass man seiner Bank einen Kredit gibt. Das Konto weist als nicht das Geld aus das man als Depot bei der Bank besitzt, sondern die Geldschuld der Bank uns gegenüber. Borgt man der Bank Geld dann gehört es einem nicht mehr. Die schleichende Bargeldabschaffung in der EU bedeutet also dass wir immer mehr gezwungen werden unser Geld an Banken zu verleihen. Hierbei geht es vordergründig (wenn überhaupt)nicht darum Schwarzgeld und Terrorismus zu bekämpfen sondern aus unserem Privateigentum zu kontrollieren und es zu Fiateigentum zu machen.
Die Konsequenz davon ist dass Staat und Banken immer mehr über unser Geld bestimmen/verfügen und weniger Verantwortung tragen und vice versa, wir immer weniger über unser Geld bestimmen/verfügen und immer mehr die Verantwortung für die Auswüchse von Staat und Banken übernehmen müssen.
Bitcoin und Gold als möglicher Ausweg aus der Abzocke
Nur wenn man sein Geld rechtzeitig aus dem Bankensystem herausnimmt kann man sich noch dagegen wehren. Dabei sollte man keine Zeit verlieren. Die Abschaffung des Bargeldes geht nämlich schneller voran als gedacht. Während Ministerpräsident Schäuble 2016 die Abschaffung noch als "ziemlichen Unsinn" zurückgewiesen hat, macht die [Un]europäische Union jetzt Ernst damit das Bargeld zu beschränken. Obergrenzen gibt es ja bereits schon. In Italien liegt die Obergrenze bei knapp 3000 Euro, in Frankreich bei nur 1000 Euro, in Griechenland bei 1500 Euro und in Spanien bei 2500 Euro. Wer sich nicht daran hält, muss in Italien mit Strafen rechnen. So schnell kann es gehen!
Hier wird wieder einmal klar, wie wichtig Kryptowährungen wie der Bitcoin und Edelmetalle wie Gold und Silber im Kampf gegen die Enteignung durch räuberische Institutionen wie Staat, EU und Banken sind. Wichtig ist auch dass Leute verstehen dass sich um sein Vermögen kümmern auch sich um das Vermögen anderer kümmern heißt und somit dem Solidaritätsprinzip gleichkommt (im Gegensatz zu Steuern zahlen). Jeh mehr Menschen ihr Kapital in Gold und Bitcoins anlegen, jeh weniger repressiv kann der Staat und die Banken dabei vorgehen um das Volk zu berauben.
Quellen:
- https://de.wikipedia.org/wiki/Bail-in
- http://www.bueso.de/content/ezb-%E2%80%9Egutachten%E2%80%9C-bail-werkzeuge-bedeuten-da%C3%9F-es-keine-einlagensicherung-gibt
- https://www.bafin.de/SharedDocs/Veroeffentlichungen/DE/Fachartikel/2015/fa_bj_1512_bankenabwicklung.html
- http://www.focus.de/finanzen/banken/abschaffen-begrenzen-oder-melden-lassen-bruessel-macht-ernst-eu-will-das-bargeld-einschraenken_id_6545503.html
- http://www.focus.de/finanzen/videos/vorschlag-der-ezb-jetzt-spricht-schaeuble-das-sagt-der-finanzminister-zur-bargeldabschaffung_id_5568929.html
- http://www.metropolico.org/2017/02/03/eu-setzt-startschuss-zur-endgueltigen-bargeldabschaffung/