Hallo , hier ist die Debatte mit Atai, Schreyer und Katchanovski auf Deutsch:
[Sinngemäß übersetzt, da Original in mangelhaftem Englisch:] Warum die AP und die NYT nicht vorher recherchiert oder nicht wenigstens mit der Veröffentlichung von Sawtschenkos Aussagen gewartet haben, bleibt mir ein Rätsel.
Statt einem Kanada-"Professor" zu folgen, reise ich nach Kiew, treffe Horbatyiuk, Sakrewska und viele andere, gehe zu Gerichten, sitze tagelang dort. Und ich glaube, meine eigenen Augen lügen mich nicht an - ich war Augenzeugin.
Offizielle rechtsmedizinische Untersuchungen belegen, daß fast alle Demonstranten aus erhöhter Position aus oder von hinten getroffen wurden. Diese Schußrichtungen weisen auf das Hotel Ukraina und andere von Maidan-Kräften kontrollierte Gebäude hin, und nicht auf die Polizeikräfte am Boden. Versuche und Studien zweier weiterer Gelehrter bestätigen meine Ergebnisse.
Des weiteren deuten Sie an, es sei schon in Ordnung, über eine wichtige Aussage einfach nicht zu berichten, solange die Person "notorisch unglaubwürdig" ist. Das ist eine Mißachtung journalistischer Standards. Wer sind Sie denn, daß Sie glauben bestimmen zu können, wer "unglaubwürdig" ist? Man hat als Journalist schlichtweg zu berichten, nicht zu zensieren.
Schließlich behaupten Sie, daß Sie als Augenzeuge der Ereignisse am Maidan die Geschehnisse "mit eigenen Augen" gesehen haben. Frage: Wie können Sie "gesehen" haben, wer die Scharfschützen bezahlt und beauftragt hat? Das klingt bestürzend naiv, um es milde auszudrücken.
Warum hat die ARD nie über Prof. Katchanovskis Untersuchungen und Ergebnisse berichtet? Und: Ja! Er IST ein Professor, er hat in Harvard unterrichtet. Ihre Anführungszeichen um das Wort "Professor" sind unangebracht und respektlos.
So eine Ablehnung wissenschaftlicher Forschungsarbeit ist bemerkenswert. Im Gerichtsprozeß zum Maidan-Massaker fielen 40 Zeugenaussagen von Maidan-Demonstranten, meist von verwundeten Demonstranten, die von Scharfschützen im Hotel Ukraina und an anderen maidan-kontrollierten Stellen sprechen. Ich habe alle Prozeßaufnahmen analysiert.
Meine andere Video-Apendix beïnhaltet etliche Aufnahmen von Scharfschützen im Hotel Ukraina und in anderen maidan-kontrollierten Gebäuden, und 55 Zeugenaussagen zum Tag des Massakers, die von Scharfschützen sprechen. Die ukrainischen Generalstaatsanwaltschaft und ihr Maidan-Anwalt leugnen die Anwesenheit von Scharfschützen dort.
RE: Propaganda statt Journalismus