Hallo liebe Leser,
ich habe gerade Beitrag gelesen.
Den hier:
https://steemit.com/bitcoin/@xels/institutionelles-geld-trifft-bald-bitcoin
Dabei ist mir eine Frage gekommen,
über die ich schon länger nicht mehr nachgedacht habe.
Wer von euch redet schon wie lange auf seine Familie und Freunde ein,
das sie sich wenigstens einen Taschengeldbetrag Bitcoin kaufen sollen?
Bei mir sind das morgen genau 6 Jahre....
Ungefähr 20 Menschen die ich regelmäßig damit berieselt habe.
Keiner.
Nicht ein einziger...
Hat sich auch nur einen Pfennig gekauft.
Meine Exfreundin mal ausgeschlossen.
Die bekommt es aber auch nicht gebacken, von alleine etwas zu machen.
Von meiner Familie und meinen Freunden die mitbekommen,
wie sehr ich darauf abfahre, brauche ich gar nicht weiter zu sprechen.
Inzwischen habe ich auch meine Taktik geändert
und rede einfach nicht mehr darüber.
Wenn überhaupt sage ich, kauf dir Gold.
Ende.
Das sage ich aber auch schon um einiges länger als 6 Jahre.
Naja, worauf ich hinaus möchte ist, das es nicht leicht ist,
jemanden dazu zu bewegen,
sich mit unserem Pozi System auseinander zu setzten.
Diejenigen die das von meiner Seite aus getan haben, sind mir fremde Menschen.
Was die ganze Sache nochmal schwerer zu ertragen macht.
Ich verliere auch die Lust und den Antrieb, weiter auf meine Leute einzureden.
Die wenigen die sich zumindest dafür interessieren,
was ich mache, sind Alt und haben Geld.
Meine Omi frägt mich immer schön brav,
wie es denn läuft und sie guggt auch fleißig wie der Kurs ist, im Fernseher.
Erzählt mir, wenn es wieder einen Bericht gab
und verhält sich eben so wie ich es vom "Rest" auch erwartet hatte.
Nur ist meine Omi eben nicht mehr darauf angewiesen,
sich damit zu beschäftigen. Trotzdem finde ich es sehr cool.
Sie versteht vor allem das es mehr für mich gibt,
als die puren Aussichten auf unendliche Reichtümer.
Das ist sehr schön zu sehen.
Mein Onkel ist auch interessiert, aber auch er ist sehr zurückhaltend.
Alle anderen lächeln nur über mein tun und werken.
Morgen habe ich zum ersten mal auf Slushpool geminet.
Das ist für mich eine lange Zeit.
Und so fühle ich mich auch mit dieser ganzen Geschichte.
Geduldig muss ich gar nicht sein denn das glaube ich,
liegt mir schon in der Wiege gegeben.
Mir ist es Wurst wann, für mich weiß ich DAS.
Mein Problem ist warum immer mehr Menschen glauben,
große Institutionen würden die Situation verbessern.
Das würde es nicht...
Denn jeder der etwas hat, in Bitcoin,
kann in der Zeit in der es noch möglich ist, mehr davon ran schaffen.
Wenn der Preis erst einmal unerschwinglich wird,
darf man sich mit Satoshis abgrabbeln und denkt sich:
Hätte ich nur...
Ganz genau das dachte ich und bestimmt noch eine Handvoll andere auch.
Heute bin ich schlauer.
Ich versuche andere dazu zu bewegen auch daran teilzuhaben...FAIL
Gut wenn andere nicht wollen,
mir reichen die 6 Jahre in der ich der Sache damit ich dran bleibe.
Wenn die großen kommen und Sorry,
ich muss euch sagen, die sind schon längst da,
dann wird es zu spät sein, für die kleinen Leute.
Und dieses miese Gefühl gerade in Anbetracht der Familie und Freunde,
die alle nur jammern das sie kein Geld haben, werde ich nicht los.
Einerseits denkt man, hat jeder verdient, was er tut und was nicht,
andererseits denkt man,
hätte ich nur mal klüger erklärt.
Für mich ziehe ich dieses Jahr einen Schlussstrich.
Soll jeder tun was er mag und hoffen was er will.
Chancen im Leben zu etwas zu kommen bieten sich auch ohne Bitcoin.
Wohl wahr.
Allerdings kaum so Stink Einfache, wie jetzt immer noch.
Vielleicht könnt Ihr mir mitteilen wie es euch dabei geht
und wie viele Menschen in Eurem Umfeld(die die ihr mögt) auf euch gehört haben.
Vielleicht hat der ein oder andere auch einen guten Tipp für mich,
wie ich meine Lieben doch noch dazu bekomme...
Liebe Grüße
Euer Alu