Der Artikel ist zwar schon einen Monat alt, aber dennoch aktuell.
Ich bin im Zweifel, ob die EZB nicht doch an eine Entwicklung denkt. Im Artikel heisst es auch, man beobachte genau was andere Zentralbanken unternehmen.
Mit Sicherheit wird die Technik bereits analysiert und auch genutzt (denken wir nur an Ripple), um auf diesen Erkenntnissen einst doch einmal einen Krypto-Euro zu bauen.
Das natürlich nur für den Fall, wenn Kryptowährungen das öffentliche Bewusstsein erobern und entsprechend in Gebrauch sind.
Ein digitaler Euro, da bin ich mir auch sicher, würde den dezentralen Kryptos wieder Marktanteile abnehmen, weil die Verbraucher eher das Digitale am Geld schätzen, als die Sicherheit und den Schutz vor politischem Betrug (so wie Fiatwährungen systemimmanent angelegt worden sind). Sie werden, wie jetzt auch, der Auffassung sein, eine staatliche Währung sei immer sicherer als eine private dezentrale Marktwährung.
Allein die Kenner der Finanzhistorie wissen es besser. Mit dem Aufkommen der Kryptowährungen hat allerdings ein Umdenken stattgefunden, denn Kryptos gibt es nur, weil es Fiat gibt/gab. Sie sind eine direkte Antwort auf den moral hazard der elitären Finanz-Obrigkeit.