Hola mi Steemians
Dass die Dominikanische Republik weit mehr als nur Sonne satt, Palmen und Traumstrände zu bieten hat, zeigt sich jeweils bei einer kurzweiligen Landpartie durch das natürliche Hinterland der Karibikinsel.
Die Männer hier in der Dominikanischen Republik teilen drei grosse Leidenschaften: Tanzen, Autos und das sogenannte „Schnackseln“. Okay gut, dass den Männern in der Karibik ein gewisser Rhythmus im Blut liegt, überrascht nicht wirklich.
Dafür schon eher die Liebe zum Auto, zumal das grosse Teile der Bevölkerung sich überhaupt keinen fahrbaren Untersatz leisten kann. Doch diejenigen, die über genügend Kleingeld in der Tasche verfügen, pflegen ihr Auto wie ein kleines Baby. Oder besser gesagt, sie lassen es pflegen. Denn die Autowäsche ist in der Dominikanischen Republik ein unverzichtbarer Teil der hiesigen Alltagskultur.
„Mindestens einmal (oftmals sogar mehrmals) pro Woche lassen die Besitzer ihre Autos innen und außen reinigen, von Hand versteht sich. Umgerechnet rund 4 bis 5 Euro kostet das „putzige Vergnügen". Doch dies sind dann noch nicht die einzigen Kosten, die mit dem Besuch einer Waschanlage verbunden sind.
Ein „Car Wash“ in der Dominikanischen Insel ist in der Regel verbunden mit einer Mischung aus Restaurant, Partyschuppen und Friseur. Oftmals bieten auf den Autohöfen "leichte Damen" ihre Liebesdienste an. Darum finden sich meist an jedem Waschplatz ein paar mehr oder weniger diskrete Zimmer. Und während der ca. einstündigen Vehikel-Reinigung vergnügen sich die Autobesitzer beim Billardspiel, Tanzen, Biertrinken oder eben auch mal mit den Animierdamen.
Darum begleiten viele Frauen ihre Männer sicherheitshalber zur Autowäsche, damit sie auch ja nicht in Versuchung geführt werden.
Eine weitere Besonderheit sind die Motoconchos auf den Strassen. Das sind Motorradfahrer, die eine Art Taxidienst unterhalten. Die einen legal, die meisten aber illegal. Sie warten meist an Strassenecken oder stoppen einfach neben Passanten und bieten ihnen gegen einen kleinen Preis eine Mitfahrgelegenheit an. Der Preis ist aber immer Verhandlungssache.
Der Dominikaner arbeitet primär um zu leben. Wenn es auch noch zum Auto reicht – gut. Und wenn nicht, ist es eben auch gut. So einfach machen sich's die Leute hier. Hier verfolgen nur die allerwenigsten ernsthaft Karrierepläne. Typisch für die karibische Lebensart ist auch, dass viele von ihnen gar nicht so genau wissen, wie alt sie effektiv sind. Bis vor einigen Jahren wurden Geburten nicht wirklich behördlich erfasst. Und die meisten Kinder erblickten dazu noch zu Hause das Licht der Welt. Oftmals sehr weit weg vom nächsten Rathaus.
Niemand sah die Notwendigkeit, nur wegen eines neuen Erdenbewohners extra in die Amtsstube zu reisen; erst nach und nach setzt hier ein Umdenken ein. Heute erblicken die meisten Babies in einem Krankenhaus das Licht der Welt und werden dort auch gleich behördlich registriert.
Und während es in den grossen Luxusherbergen an nichts mangelt, leben die viele Menschen in sehr bescheidenen Verhältnissen. Die Häuser sind überaus einfach. Bessere Holzverschläge mit Wellblechdach mehr nicht – gerne auch in grellen Farben. Auch was „essenstechnisch“ auf den Tisch kommt, so ist die Landbevölkerung nicht gerade verwöhnt. Eine Mahlzeit besteht schlicht aus Reis, Bohnen. Fleisch oder Geflügel steht bei vielen nur an besonders wichtigen Tagen auf dem Tisch.
Der Dominikaner kauft eigentlich täglich, dafür aber immer in vielen, kleinen Mengen ein. Eine Tomate, eine Möhre und eine Handvoll Reis.
Geld geben sie aber gerne für andere Dinge aus - für ihre Autos und für das Wetten bei Hahnenkämpfen. Diese sind absolute Kult. Die meisten (organisierten) Kämpfe finden an Sonntagen statt und werden zum Teil im Fernsehen live übertragen. Dazu lassen die Insulaner auch viel Geld in den Cabañas liegen. Diese ganz besondere Form von "Stundenhotels" gibt es hier wirklich an jedem Stadt- und Ortsrand und dazu noch in jeder Ausstattung.
„Dominikaner schnackseln eben einfach sehr gerne – und das nicht nur mit dem jeweiligen Lebenspartnern“. Diese Etablissements sind aber keine Bordelle. Trotzdem geht es in den Betten hoch her.
Der Besuch einer Cabaña beginnt immer mit der Fahrt in eine offen stehende Garage. Und per Knopfdruck lässt sich diese dann von innen schliessen. Dann verschwinden die Liebeshungrigen völlig ungesehen in ein angrenzendes Zimmer mit Bad und Bett und manchmal sogar auch mit Whirlpool. Getränke, Speisen, Videos und auch Sexspielzeuge können über eine Sprechanlage oder eine Art Display bestellt werden. So bleibt alles immer schön anonym.
Auf dem Land leben die Menschen oftmals auf sehr engem Raum zusammen, teilen sich mit allen anderen Familienmitgliedern das gleiche Bett. Und so kommt auch gerne mal der Wunsch auf, nach einem ungestörten Schäferstündchen. Vier Stunden kosten je nach Grösse und Ausstattung der Cabaña umgerechnet 10 bis 20 Euro. Daher nutzen aber auch viele Reisende die Zimmer auch als preiswerte Übernachtungsalternative zu den teueren Hotels.
Die Dominikanische Republik ist wie ein Computerspiel. Man kann immer zwischen unterschiedlichen Welten hin und her wechseln.
Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean
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