Hola mis Steemians
Tierische Karibik - Baden im Wasserfall statt im Meer, Safari durch die Nationalparks: Die Dominikanische Republik bietet definitiv mehr als Strandurlaub
Es gibt vielfach Situationen hier in der Dominikanischen Republik, da traut man seinen Augen nicht. Auch nach über 3 Jahren hier gibt es immer wieder Überraschendes für mich. Vieles hält man in diesem Land ja schon für möglich (zumindest ich), das mit jährlich über sechs Millionen Touristen die meisten Besucher in der gesamten Karibik beherbergt, nur so etwas nicht: dass keine fünf (oder sagen wir zehn=dom. aufgerundete) Meter vom Touristen-Boot entfernt ein fast fünf Meter langes Krokodil im Wasser nebenher schwimmt. Kein dressiertes, das, wie man denken könnte, gleich aus dem Wasser springen und dann eine Pirouette drehen wird - nein - sondern ein echtes wildes auf Futtersuche.
Das kommt sogar ziemlich häufig vor. Zumal der Ausflug zum Lago Enriquillo, einem See im Südwesten des Landes, in dem heute rund 1000 Spitzkrokodile leben, in den meisten Touren und All-inclusive-Hotels des Landes angeboten wird, die über 60 Prozent aller vorhandenen Herbergen hier ausmachen. Wobei die Besucher gem. HörenSagen die mindestens fünfstündige Anfahrt, gerne schon deshalb auf sich nehmen, um genau das zu erleben: den Unterschied von dressierter Tierwelt, zu "echter" dominikanischer Wildnis. Viele haben dann zum Teil ihre Mühe mit der Wirklichkeit.
Ziel dieser Bootsfahrten ist fast immer die zum Nationalpark erklärte kleine Isla Cabritos im See. Auf dem dürren, staubtrockenen, mit Dornenbüschen und Kandelaber-Kakteen bewachsenen Sandfleck leben noch weitere Reptilienraritäten. Beispielsweise der Nashornleguan und der rotäugige Ricord-Leguan , beides sehr beeindruckende Lebewesen mit dicker Lederhaut, bis zu 1,20 Meter lang und von grosser, massiger Gestalt.
Übrigens erst im Jahr 2000 wurde ein Umweltministerium eingerichtet mit der Aufgabe die Tierwelt besser zu schützen. Es ist heute mit anderen karibischen und internationalen Naturschutzorganisationen vernetzt. Man begann erstmals Arten zu zählen, katalogisieren und die heimische Statistik mit denen der Nachbarinseln zu vergleichen, und sehr Erstaunliches kam damals zutage: Die biologische Vielfalt in der Dominikanischen Republik ist die grösste in der gesamten Karibik.
Anders konnte es aber kaum kommen. Bringt doch ein extrem abwechslungsreiches Oberflächenprofil von Natur aus schon jede Menge unterschiedlicher Ökosysteme hervor und somit auch eine vielfältige Tierwelt und Vegetation. Nirgendwo sonst auf den Antillen gibt es so viele grosse und mächtige Kordilleren (Gebirgsketten) wie in der Dominikanischen Republik. Mit vielen Hochebenen, tiefen Einbruchtälern und dem 3085 Meter hohen Pico Duarte, mit Gebirgsquellen und Wasserfällen.
Auch das heisse und flache Land, die "tierra caliente", die massivst unterschiedlichsten Lebensräume - von der Dornbuschsavanne im Nationalpark Montecristi bis zum tropischinen Regenwald im Karstgebirge des Nationalparks von Los Haïtises.
Auch nicht zu vergessen die Kanäle und Lagunen mit ihren Seegraswiesen für karibische Seekühe im Nationalpark Lagunas Redonda y Limón bei Miches oder die grossen Riffe, Seesterngründe, und Inseln im Nationalpark del Este bei Bayahib.
Besonders viele unterschiedliche Lebensräume konzentrieren sich speziell auf den Südwesten der Dominikanischen Republik. Die eher dünn besiedelte Region, einst ein Teil Haitis und daher traditionell das Armenhaus des Landes, beginnt im Norden mit dem rund 40 Meter unter dem Meeresspiegel gelegenen Lago Enriquillo, einem ehemaligen Meeresarm. Unzählige Fossilien säumen die Strasse rund um den See. Man muss nur anhalten und am Strassenrand danach suchen.
Und morgen dringen wir noch tiefer in die Tier- und Vegetationswelt ein. Seid gespannt!
Bis zum nächsten Mal
Hasta luego.
mikeCee aka Captain Mike Sparrow the steemian of the caribbean
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