Heute ganz unspektakulär:
Eine Fotografie einer Kolonie von Cochenilleschildläusen auf einem Platykladium einer Opuntie... :-)
Wenn Ihr jetzt nur Bahnhof verstanden habt, sind wir im Wesentlichen auf einer Wellenlänge.
Ich musste die ganzen Begriffe in diesem Beitrag auch erst einmal zusammensuchen, was mir allerdings mit der bezahlten Suche von Presearch übrigens zusätzlich umgerechnet etwa 0.45 USD eingebracht hat und somit nicht allzu schwer gefallen ist (jede Suchanfrage über Presearch bringt derzeit 0.25 PRE bei einem heutigen Wechselkurs von 1 PRE = $0.105925 ein; Fragen dazu bitte unten in die Kommentare.). :-)
Kommen wir aber wieder auf die Fotografie einer Kolonie von Cochenilleschildläusen auf einem Platykladium einer Opuntie zurück...
Die Cochenilleschildläuse kommen ursprünglich aus Zentral- und Südamerika und wurden einst auf die Kanarischen Inseln eingeführt, um aus den weiblichen Tieren Karminsäure zu gewinnen, die die Grundlage für die Herstellung des Farbstoffs Karmin darstellt, der wiederum als Lebensmittelfarbstoff E 120 (nicht zu verwechseln mit dem in eingen Ländern als krebserregend eingestuften Cochenillerot A -> E 124) zugelassen ist.
Die Cochenilleschildläuse leben als sogenanntes Pathogen an den Platykladien der Opuntien und werden auch heute noch von manchen Einwohnern mit einer Schöpfkelle in grosser Zahl eingesammelt.
Die Opuntien kennt man im deutschsprachigen Raum eher unter dem Namen Feigenkaktus.
Der Feigenkaktus wurde einst ebenfalls auf die Kanarischen Inseln eingeführt, da die jungen und noch weichen Triebabschnitte gekocht als Gemüse oder als Salat gegessen werden können (Referenz), die Früchte, wenn sie gereift sind, ein leckeres Frischobst darstellen und sich zudem für die Herstellung pharmazeutischer und kosmetischer Produkte eignen sowie bei der Behandlung von Krankheiten wie Diabetes, Arteriosklerose, Hypercholesterinämie, Herzerkrankungen, Fettleibigkeit, Darmkrebs und Magengeschwüren angewandt werden können (Referenz).
Weitere Nutzungsmöglichkeiten findet Ihr hier.
Kommen wir übrigens nach all der Informationsflut nun letztmalig auf die Fotografie einer Kolonie von Cochenilleschildläusen auf einem Platykladium einer Opuntie zurück...
Ich habe diesen Beitrag nämlich eigentlich nur geschrieben, damit ich mit der Fotografie am heutigen #animalphotography Contest von World of Photography teilnehmen kann.
Und so sehen sie aus, die Cochenilleschildläuse:
Wir lesen uns!