Einen wunderschönen guten Abend allerseits!
Nachdem ich euch letzte Woche schon erzählte, wie alles begann spare ich mir heute das große Blabla, was und wieso ich faste, und komme direkt zum Wesentlichen, ist ja ohnehin schon spät!
Das zweite Zwischenfazit
Das Fasten von Koffein, Alkohol und fettigen/stark gewürzten Speisen fällt mir nachwievor leicht, ebenso wie das Tun oder Nicht-Tun bestimmter Tätigkeiten. Aber ich kämpfe immer noch mit dem Zucker. Dieses Wochenende war da eine besonders harte Probe.
Am Freitag bin ich mit meinem Bruder zur Verwandtschaft in die Pfalz gefahren. Auf der Fahrt sprachen wir über meine derzeitige Lebensweise und ich erklärte ihm auch, dass ich zwar ungemein gerne massig Süßkram in mich reinstopfen würde, es aber bis zum Ende lassen werde.
Mittlerweile übernachten wir immer bei meiner Tante, doch auch früher, als wir noch bei meiner Oma schliefen, war eines Standard: Der Begrüßungskuchen. Diesmal waren es zwar Nussecken, aber ich musste mich dennoch mit vollem Körpereinsatz dagegen wehren, da mein Bruder mir doch allen Ernstes versuchte mithilfe eines Polizeigriffs eine von den verdammten Nussecken einzuflößen! Die Situation endete in einer geschwisterlichen Rangelei und das mit Mitte/Ende zwanzig... :D
Die Familienfeier am Samstag bot dann subtilere, aber gleichermaßen schlimme Herausforderungen: acht Torten, die eben schon erwähnten Nussecken sowie Schneebällchen. Doch das war alles noch aushaltbar. Was ich aber kaum mehr aushaltbar fand, und das ist meine Erkenntnis der Woche, ist das Unverständnis meiner Familie. Ich faste vorrangig aus gesundheitlichen Gründen. Meine Familie weiß um diese und trotzdem musste ich mir allerlei dumme Kommentare und schlimmeres anhören. Interessanterweise schimpfen genau die am meisten, die am ehesten selbst mal für einen Tag das Smartphone aus der Hand legen oder ihren Ernährungsstil eventuell mal überdenken sollten.
Ich muss ehrlich zugeben, dass mich das in meinem Vorhaben nur weiter bestärkt, denn ich tue das für mich. Schön wäre nur, wenn andere das auch verstünden.
Die Versuchungen
Damit ihr versteht, wie sehr ich hier auf die Probe gestellt werde noch ein paar Bilder der Leckereien, die wir heute mit nach Hause nahmen. Die warten jetzt noch 18 Tage auf ihre Erlösung durch mich und ich hoffe, dann sind sie noch ansatzweise so knackig wie jetzt!
Nun wünsche ich euch eine geruhsame Nacht und einen tollen Start in die neue Woche, lasst es euch gut gehen!
Eure meluni