Wenn man über den Steem und ähnliches redet und anderen davon erzählt kommen einige Fragen auf. Z.b. wie gehen wir mit Meinungen um, die in der breiten Öffentlichkeit als Rechts oder Rechtsextrem wahrgenommen werden, wie gehen wir mit Trollen um und was machen wir gegen all die Scheiße die es im Internet gibt(Schneeballsysteme, Betrug usw.) machen.
Zensur
Der Steem kennt keine Zensur, jeder kann sich alles in der Blockchain anschauen, egal ob ein Frontend es sperrt oder nicht. Die Zensurfreiheit hat viele bewegt herzukommen aber es ist ein Faktor der der breiten Masse egal ist. Diese wollen ihre Freizeit genießen, etwas schreiben, etwas lesen oder einfach nur zocken. Man merkt es im deutschsprachigen Raum auch an den Communities. Im GSB sind viele wegen der Zensurfreiheit hier, im DACH dominiert die Fraktion die hier ihre Freizeit verbringen will.
Beide Gruppen können nebeneinander Exestieren, jedoch kommen sie sich in die Queere und hin und wieder stoßen sie zusammen. Leider Leben wir in einer Zeit in der es keine ordentliche Diskussionskultur mehr gibt und solche Streiterein enden schnell darin das eine Seite entnervt abhaut. Man kann sagen das man sie nicht braucht, aber wenn man die Massen hier haben will, muss man sie voneinander trennen.
Dunbar-Zahl
Bei der Dunbar-Zahl handelt es sich um eine Zahl der sozialen Kontakte, ein Mensch hat etwa 150 soziale Kontakte die er aktiv pflegt und etwa 1500 Bekannte, die er halbschalig kennt. Alles was darüber hinausgeht überfordert uns. Man sieht diese Größe gut beim Militär, seit Jahrhunderten haben sich Verbände mit einer Stärke von etwa 100 bis 150 Mann etabliert. Meistens handelt es sich hierbei um eine Kompanie. Im zweiten Weltkrieg gab es Befragungen, wonach es den Soldaten egal war wenn ihr Bataillionschef(1000 Mann) gefallen ist, jedoch nicht der Kompaniechef.
Auf Netzwerken wie auf Facebook, Youtube und ähnlichen hat sich ein System entwickelt, dass große Communities bevorzugt. Jedoch verliert man schnell den Überblick in so großen Communities. Was in den letzten Jahren auf der Stecke geblieben sind, sind kleine Communities. Gut es gibt sie noch auf Facebook aber dort zahlt man mit seinen Daten.
Willkommen in der Community
Was wir aus den Communities machen können? Viele kleine Gruppen in denen sich Gleichgesinnte treffen können um über ihre Themen zu diskutieren und zu handeln. Nun muss man nicht mehr für den Steem werben, der leider unter vielen Krankheiten leidet - sondern für eine kleine Community von Gleichgesinnten.
Statt wie bei Facebook oder anderswo müssen die Mitglieder der Community nicht mit ihren Daten zahlen, selbst kleine Foren haben das Problem das sie sich über Werbeeinnahmen finanzieren müssen. Diese Communities bekommen die Chance sich über einen SMT selbst zu finanzieren.
Statt alle auf dem Steem zu sehen, werden wir die meisten nie sehen. Der Steem ist für sie nichts anderes als ein Werkzeug. So wie man in einem Email-Postfach einen gewissen Speicherplatz hat, braucht man eben Steem und etwas schreiben zu können.