Liebe Hiver,
was wären unsere Füße ohne passende Bekleidung? Nachdem ich in Teil I allerlei Wissenswertes über unsere Füße zusammengetragen hatte und in Teil II ausgiebig über Podophilie (vulgo Fußfetischismus) berichtet habe, soll es heute um die Bekleidung unserer Füße und manch ausgeprägte Vorliebe dafür, auch Schuhfetischismus genannt, gehen.
Quelle gemeinfrei, Lizenz:CC BY-SA 2.0
Abgrenzen sollte man den Begriff von der bloßen Sammelleidenschaft für Schuhe, um sie zu tragen oder einfach zu besitzen (teilweise auch "Schuhtick") genannt. Solch eine, oft Frauen zugeschriebene Eigenart, ist kein Schuhfetischismus im engeren Sinn - mit wenigen Ausnahmen. So hatte ein Mann über Jahre hinweg 300 Paar Damenschuhe (alle benutzt) gestohlen und in seiner Wohnung gesammelt, als Grund hatte er Fetischismus angegeben (1).
Schuhe
Rein formal ist ein Schuh eine Fußbekleidung aus einer festen, aber meist biegsamen, glatten oder mit Profil versehenen Sohle und einem Oberteil meist aus weicherem Material.
Die Deutschen besitzen im Schnitt knapp 13 Paar Schuhe (Frauen 17,3, Männer nur 8,2 - überrascht das jemanden?) gemäß einer Umfrage des Kölner Meinungsforschungsinstitut YouGov (2). Von den 17 Paaren trugen die befragten Frauen allerdings 7 seltener als 1x/Monat. Bei den Männern werden von den 8 auch nur 4 Paare regelmäßig getragen.
Geschichte
Das Wort Schuh (althochdeutsch scuoh) stammt wohl vom indoeuropäischen skeu- ("bedecken" oder "umhüllen"). Und die allerersten Schuhe waren vermutlich auch tatsächlich Felle (später Leder), die man über die Füße gewickelt hatte, um sie vor der eiszeitlichen Kälte in Europa und Westasien zu schützen. In wärmeren Gebieten benutzte man Palmblätter, um die Füße vor Hitze zu schützen. Erste vermutete Werkzeuge zur Schuhbearbeitung (Ahlen zum Stechen von Löchern in Fell oder Leder) sind 120.000 Jahre alt (3)! Schuhe im engeren Sinn sind - scheint es - so alt wie der Homo sapiens. Zumindest nimmt man an, dass der moderne Mensch bei seiner Verbreitung über den eurasischen Kontinent schon beschuht war. In einem altsteinzeitlichen Grab im heutigen Russland, das auf ca. 30.000 v.Chr. datiert wurde, fanden sich im Fußbereich der Skelette Reihen von Mammut-Elfenbeinperlen - ein klarer Hinweis auf Schuhdekoration! Die bislang ältesten gefundenen direkten Reste von Schuhen sind über 10000 Jahre alt und die Gletschermumie Ötzi, die ca. 5250 Jahre alt ist, trug bereits ziemlich komplexe Lederschuhe, mit einem Schaft aus Rindsleder, einer Profilsohle aus Bärenfell mit sich sich überkreuzenden Lederstreifen und „Schnürsenkeln“ aus Lindenbast (4).
Seit der Bronzezeit kennt man in fast allen Kulturen Schuhe, die mit der Zeit immer vielfältiger und aufwendiger wurden und zusätzlich zur Schutzfunktion eine immer größere Rolle beim Anzeigen von Reichtum oder Status spielten. Im antiken Griechenland zum Beispiel war es nur den freien Bürgern erlaubt, Sandalen zu tragen, während Sklaven barfuß gehen mussten (5).
Neben dem Status wurden Schuhe auch zur Attraktivierung benutzt. Speziell Damenschuhe mit hohen Absätzen sind zwar hübsch anzusehen, aber für eine normale Fortbewegung nicht sehr förderlich und auch schädlich für die Füße selbst (mehr dazu in Teil I). Gerade bei Schuhen trifft der Ausspruch oft zu "Schönheit muss leiden"!
Quelle
Heute gibt es eine riesige Auswahl an unterschiedlichsten Schuhen für jedes Wetter und jeden gesellschaftlichen Anlass. Viele Sportarten und Berufe haben spezielles Schuhwerk, vom Bowlingschuh bis zum Eislaufschuh.
Schuhe zum Auffallen oder Sammeln
Aber darüber hinaus gibt es auch noch richtig verrückte Schuhe! Wobei ich hier zwei Kategorien unterscheide:
Die "nur" verrückten Schuhe, die man, sofern man mutig genug ist, durchaus tragen könnte:
Quelle,Quelle,Quelle
Die verrückten und gefährlichen Schuhe, deren längeres Tragen negative gesundheitliche Folgen mit sich bringen würde:
Quelle,Quelle,Quelle,Quelle,Quelle
Beide Kategorien zählen wohl zu den Schuhen, die eher gesammelt als getragen werden und sind eher nichts für einen Schuhfetischisten, oder doch?
Schuhfetischismus
Damit ist eine sexuelle "Abweichung" (oder Vorliebe) gemeint, bei der Schuhe als Stimulus der sexuellen Erregung und Befriedigung dienen (6). Der Schuh fungiert in diesem Fall also als Fetisch, (mehr über Fetischismus in Teil II), wobei die Stärke der Ausprägung sehr unterschiedlich sein kann, von einer bloßen Vorliebe bis hin zu einer behandlungsbedürftigen Paraphilie (vulgo Perversion), bei der die sexuelle Befriedigung ohne Verwendung von Schuhen erschwert oder unmöglich erscheint oder wenn der Fetisch sogar als vollständiger Ersatz für die partnerschaftliche Sexualität dient. Behandlungsbedürftigkeit ergibt sich natürlich nur, wenn bei den Betroffenen oder deren Partnern (7) ein Leidensdruck entsteht, was aber nur selten der Fall ist, oder wenn kriminelle Vorgänge (z.B. Schuhdiebstahl, Masturbieren in fremde Schuhe, etc.) stattfinden.
Früher nannte man den Schuhfetischismus auch Retifismus, nach dem französischen Schriftsteller Nicolas-Edme Rétif de la Bretonne (1734-1806), der zu seiner Zeit in ganz Europa berühmt, aber heute vergessen ist. Er beschrieb 1769 seine explizite Vorliebe für Damenschuhe in seinem Roman "Le Pied de Fanchette" (8). Doch schon in der Antike soll der römischen Konsul Lucus Vitellius (10 v. Chr - 51 n. Chr.), der Vater des späteren Kaisers Aulus Vitellius, ein Fuß- und Schuhfetischist gewesen sein. Er soll sogar die von ihm verehrte Kaiserin Valeria Messalina um Erlaubnis gebeten haben, ihr die Schuhe ausziehen zu dürfen und mit nach Hause zu nehmen. Im Mittelalter war das Trinken aus einem Damenschuh Teil des Minnedienstes und des gesellschaftlichen Lebens in höfischen Kreisen (9). Die Zarin Anna Leopoldowna (1718-1746) soll eine ausgeprägte Fußfetischistin gewesen sein - angeblich hatte sie eigens dafür sechs Fußkitzler angestellt (10), auch andere Zarinnen sollen Fußkitzlerinnen engagiert haben (13). In Émile Zolas 3. Roman "Thérèse Raquin" aus dem Jahr 1868 finden sich erstmals Beschreibungen schuhfetischistischer Handlungen mit Stiefeln als Objekt der Begierde. Generell werden die Schuhe der Frau in der literarischen oder bildlichen Darstellung häufig geküsst oder verehrt, oder auch nur - wie hier - mit Wohlwollen betrachtet.
Quelle
Ursache
Die ist nach wie vor unbekannt! Während man beim Fußfetischismus noch eine biologische Ursache finden kann (die Bereiche der Genitalien, der Zehen und der Füße liegen am primären somatosensorischen Cortex direkt nebeneinander, sodass es zu einem “neural crosstalk” kommen könnte (11)), ist eine solche beim Schuhfetischismus unwahrscheinlich. Man muß sicher in der Psychologie eine Erklärung suchen. Es gibt zwar, wie bei allen anderen Arten von sexuellem Fetischismus eine ganze Reihe von Erklärungsversuchen, bei denen der Schuh als Penisersatz (Sigmund Freud) betrachtet wird, von Kastrationsangst die Rede ist, frühkindliche Prägungen (durch frühe intime Erlebnisse), klassische Konditionierung, Generalisierung von auslösenden Reizen, Liebesentzug oder gar zu frühe Entwöhnung vermutet werden, aber letztlich weiß man es nicht (8). All diese Theorien sagen mehr über die Weltsicht der Proponenten der entsprechenden Theorien aus als über die tatsächlichen Gründe.
Symbolik
Ist es nicht verblüffend, in wie vielen Geschichten und Märchen Schuhe eine Rolle spielen? "Die roten Schuhe" sind ein etwas befremdliches Märchen von Hans Christian Andersen über ein Mädchen mit Schuhfetischismus und rote Schuhe gab es auch beim "Zauberer von Oz". Von den Gebrüdern Grimm stammt "Die zertanzten Schuhe" und auch der verlorene, sehr kleine Schuh beim "Aschenputtel", in den sich der Prinz verliebt, ohne die Trägerin überhaupt gesehen zu haben, ist wohl ein mehr als dezenter Hinweis auf Schuhfetischismus. Übrigens: Bei Aschenputtel ist es ein goldener Pantoffel, bei "Cinderella", das schon 100 Jahre vorher von Charles Perrault ebenfalls aus mündlicher Überlieferung niedergeschrieben wurde, ist es ein gläserner Pantoffel (12). Im "Gestiefelten Kater" ermöglichen Schuhe eine steile Karriere! Und am Ende von "Schneewittchen" muss die böse Königin in rotglühende Schuhe treten und so lange darin tanzen, bis sie tot umfällt. Angesichts dessen, dass Märchen oft Inhalte des kollektiven Unbewussten und versteckte Symboliken zur Gewissensbildung transportieren, scheint es offensichtlich, dass Schuhe auch in der Allgemeinbevölkerung (aus deren Traditionen und Überlieferungen die Volksmärchen stammen) schon seit langem eine bedeutendere Rolle spielen als herkömmlich gedacht und jedenfalls weit mehr sind als bloße Fußbekleidungen.
Dass Fuß und Schuh erotische Komponenten haben, war sogar schon seit dem Zeitalter der vorderasiatischen Matriarchate so, vielleicht sogar früher. Der Fuß verband den Menschen mit der Segen spendenden Fruchtbarkeit der Urmutter Erde, die geschlechtliche Kraft der Erde wohnte somit in den Füßen und wurde über die Beine in die Genitalien geleitet (13). Verkrüppelte Männer schienen wollüstiger zu sein, und einen verkrüppelten, wackeligen Gang zu haben, was durch hohe Absätze erzeugt wird (im alten China durch verkrüppelte "gebundene" Füße), ist heute noch für viele ein Aphrodisiakum.
Auch bei der Erntearbeit galt der Fuß als Symbol der Fruchtbarkeit, beim Traubentreten oder Austreten der Getreidegarben. Die stampfenden Bewegungen scheinen eine erotisierende Wirkung zu haben, auch heute noch.
Im germanischen Volksglauben galt der Schuh als Sinnbild des weiblichen Geschlechts, doch mit dem Christentum wandelten sich diese uralten Symbole zu etwas Sündhaften und Gemeinen und es wurde unschicklich, seine nackten Füße zu zeigen.
Der Schuh ist auch Symbol für Lebensglück (Dorothy aus "Der Zauberer von Oz" erfüllt sich am Schluss mit ihren Schuhen ihren sehnlichsten Wunsch). Im Schuh konzentriert sich die Lebensmacht, auch weil der Schuh mehr als jedes andere Kleidungsstück Duft, Schweiß und Wärme des Körpers in sich aufnimmt. So erklären sich auch vermeintliche Liebeszauber, die mit dem Diebstahl von Schuhen zu tun haben (13).
Verbreitung
Auch darüber ist recht wenig bekannt. Da sich die milderen schuhfetischistischen Ausprägungen problemlos in eine partnerschaftliche Sexualität integrieren lassen, werden Schuhfetischisten nur selten therapiert und somit statistisch erfasst (8). Man nimmt an, dass Schuhfetischismus häufiger bei Männern auftritt als bei Frauen.
Laut Dr. Russell Belk werden 80% aller Schuhe der sexuellen Attraktivität wegen gekauft (14). Das heißt, die Frauen glauben zu wissen, dass ihre Füße in einer entsprechenden Bekleidung sexuell anziehend wirken oder, wie der Schuhdesigner Andre Perugia formuliert hatte (14):
"Almost every woman is not only conscious of her feet, but sex conscious about them."
Interessant erscheint in diesem Zusammenhang eine im Journal of Consumer Research publizierte Studie (15), wonach Frauen in ihren fruchtbaren Tagen ("at their peak fertility") vermehrt "sexy" Schuhe und Röcke kaufen. Vermutet wurde eine unbewusste hormonelle Beeinflussung, um potentielle Rivalinnen auszustechen, da rund um die Ovulation Frauen offenbar eine höhere Sensitivität gegenüber sexuellen Wettbewerberinnen haben. Verstärkt wurde die Produktpräferenz, wenn den Frauen vor dem Besuch der fingierten Shoppingseite Bilder von attraktiven Frauen in der Gegend gezeigt worden waren. Keinen Effekt hatte das Zeigen von Bildern häßlicher Frauen oder Frauen in weit entfernten Städten! Aus der Beobachtung, dass das Zeigen von Bildern attraktiver Männer einen nur mäßigen Effekt hatte, schloss man, dass die Frauen nicht wegen ihrer Partner erotischere Schuhe bevorzugten, sondern vor allem des Konkurrenzkampfes wegen! Aufgepasst Männer, in Zukunft beim Einkaufen mit der Frau auf den Eisprung achten, das kann Geld sparen!
Die schon in Teil II erwähnte Arbeit von Scorolli, C. et al von der Universität Bologna (16) untersuchte neben den Körperteilen auch die relative Prävalenz von mit dem Körper assoziierten Objekten an einem großen Kollektiv (381 Yahoo Diskussionsgruppen mit dem Begriff "Fetisch" in Titel oder Beschreibung). Hier die relative Häufigkeit:
Quelle
Schuhe sind die zweitgrößte Gruppe, knapp hinter Strumpfhosen, etc. und mit großem Abstand zu Unterwäsche. Auffallend ist, dass Strumpfhosen und Schuhe zusammen bei den Fetischobjekten klar dominieren - ein klares Indiz, das auf die enge Beziehung der Fetische zu den Füßen hinweist. Ist die biologische Ursache, der in (10) erwähnte "neural crosstalk" auch ein möglicher Erklärungsansatz für den Schuhfetischismus? Hier ist noch viel Forschungsarbeit nötig (sofern sich dafür jemand interessiert und Gelder auftreiben kann)!
Formen
Inwiefern könnte ein Schuh reizvoll für den Schuhfetischisten sein?
Manche wollen sich gerne unterwerfen oder dominiert werden (wobei die dominanten Frauen dann oft gestiefelt sind und eventuell eine "Cock and Ball Torture" mit ihren Stiefelabsätzen durchführen), andere empfinden Lust, wenn sie auf Frauenfüße treten. Manche werden erregt beim Betrachten, Berühren oder Beriechen (engl. „Sniffing“) der Schuhe (mehr über den Geruch hier), andere bei deren Verwendung, beispielsweise beim Zertreten von Dingen (engl. "Crushing") (8). Auch das Dangling, also das meist unbewusste Rausschlüpfen aus den Schuhen und Schaukeln lassen, was bei Frauen oft zu sehen ist, kann schon recht erregend auf Connaisseure wirken. Manche Frauen sollen es aber auch absichtlich machen, insbesondere wenn sie sich der Wirkung bewusst sind!
Expertin im Shoedangling Quelle
Das Schuhwerk soll meist möglichst eng und zierlich sein und oft werden hohe Absätze bevorzugt. Wie oben geschildert, erregt der so entstehende Gang der Frau dann noch stärker (bzw. wird - unbewusst - zusätzlich eine Art Beschützerinstinkt geweckt) (13).
Im Film "Le journal d’une femme de chambre" ("Tagebuch einer Kammerzofe") von Luis Buñuel aus dem Jahr 1964 verkörpert Michel Piccoli den feinen Monsieur Rabour, der heimlich Damenschuhe sammelt und sich vom Zimmermädchen wünscht, dass es damit auf und ab gehe.
Jeanne Moreau und Michel Piccoli Quelle
Auch bei der Art der Schuhe gibt es unzählige Vorlieben. Neben typischen High-Heels oder Peeptoes können auch Sportschuhe oder Stiefel als fetischistische Objekte betrachtet werden.
High Heels können auch zur direkten sexuellen Stimulation eingesetzt werden, indem Schuhspitzen oder Absätze in Körperöffnungen eingeführt werden ("Hackenfick") (8).
Oder umgekehrt, Körperteile werden in den Schuh eingeführt, teilweise um ihn zu "veredeln", wie in (17) näher beschrieben. Von der gleichen Quelle ist auch zu erfahren, warum manche Peeptoes bei Schuhfetischisten so beliebt sind.
"Veredelte" Pumps Quelle
Schuhfetischisten müssen auch nicht immer allein sein. Schon mal was von Shoebukkake gehört?
Auf weitere Einzelheiten wird an dieser Stelle aber nicht näher eingegangen. Der Phantasie sind jedenfalls keine Grenzen gesetzt...
Zum Abschluss ein Zitat, mit dem sich wohl viele identifizieren können, oder?
"A naked woman in heels is a beautiful thing. A naked man in shoes looks like a fool."
Christian Louboutin
Webtipp:
http://schuhfetisch.info/
Quellen:
(1) https://www.krone.at/516755
(2) https://www.elle.de/schuhe-studie
(3) https://de.wikipedia.org/wiki/Schuh
(4) https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96tzi#Kleidung_und_Ausr%C3%BCstung
(5) https://www.schuhmanufaktur.at/Die-Antike
(6) https://educalingo.com/de/dic-de/schuhfetischismus
(7) Die Partner: das Wort deckt nach korrekter Rechtschreibung beide Geschlechter ab
(8) https://de.wikipedia.org/wiki/Schuhfetischismus
(9) René Baumgartner (2001): Die orthopädietechnische Versorgung des Fusses. 3.Aufl. Thieme-Verlag
(10) https://magazin-forum.de/de/node/10793
(11) https://www.psychologytoday.com/gb/blog/in-excess/201405/in-feet-first
(12) https://www.cinderella-popmusical.de/de-backstage/maerchen/aschenputtel.html
(13) http://www.kreativinitiative.de/homepage/rote-schuhe/symbolik.htm
(14) https://www.psychologytoday.com/us/blog/in-excess/201704/sex-footwear-fashion-and-fantasy
(15) https://www.smh.com.au/lifestyle/its-not-a-shoe-fetish-its-natural-selection-20100809-11u1z.html
(16) https://www.nature.com/articles/3901547
(17) https://schuhfetisch.wordpress.com/category/erfahrungen/