Menschen, die sich nicht mögen sind wie ein Fass ohne Boden, sie zehren ständig an der Liebe, Aufmerksamkeit und Zuwendung Anderer. Die eigene Selbstablehnung zwingt uns, uns an Menschen zu hängen und an ihnen zu saugen. Wir holen uns die fehlende Anerkennung von außen um unser Inneres in Balance zu bringen.
(c) Foto: Ulrike Rauch, Installation: Dr. Kristian Stuhl
Positive „Nebenwirkungen“ von Selbstliebe
1. Man gibt auf sich acht und behandelt sich gut
Wir behandeln Menschen die uns am Herzen liegen gut und verwöhnen sie. – Lieben wir uns selbst lassen wir uns diese Güte auch mal selbst zukommen.
Bei Selbstliebe heißt das konkret: Wir fügen uns keinen Schaden zu, weder körperlich noch emotional! Wir genießen ein leckeres, gesundes Essen, oder erfreuen uns an einer Auszeit: Wir gönnen uns ein Buch oder einen Spaziergang. Und sorgen für ausreichend Erholung und ölen unseren Köper mit Bewegung.
Die Aufmerksamkeit und Zeit die wir anderen Menschen schenken, kommt nun auch uns selbst zu gut. Wir erfreuen uns am Alleinsein.
2. Wir werden ausgeglichener
Weil die Vorstellung allein zu sein nicht mehr so furchtbar scheint, können wir tun und sagen, was wir für richtig halten. Das befreit uns, macht emotional stabiler und authentischer.
3. Selbstliebe gibt Selbstvertrauen und Sicherheit
Mit Selbstvertrauen und Sicherheit schwindet die Furcht vor Ablehnung. Dadurch, dass wir uns auch selbst lieben und annehmen, sind wir auf die Bestätigung und Zuwendung von Anderen nicht angewiesen. Der Druck und Stress ständig gefallen zu müssen sinkt enorm. Das erlaubt uns ein eigenständiges und unabhängiges Agieren mit unseren Mitmenschen.
Fortsetzung folgt ...
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