Toleranz ist in der heutigen Gesellschaft wichtiger denn je. Besonders durch die Globalisierung wird man oft mit neuen Einstellungen, Ansichten und Verhaltensweisen konfrontiert. Diese Punkte muss man trotz einer möglich vorhandenen Nichtakzeptanz eines selbst tolerieren, denn in Deutschland hat jeder Bürger Rechte. (Meinungsfreiheit, Religionsfreiheit etc.)
Nicht nur aufgrund der Grundrechte Deutschlands sollte man andere Ansichten tolerieren, sondern auch um das gesamte Klima einer Gruppe zu verbessern hilft es, tolerant zu sein. Grundsätzlich ist es der einer der Grundbausteine jeder friedlichen Gemeinschaft.
Doch was ist denn nun das Paradoxon der Toleranz?
Zu diesem Punkt kommen wir, wenn es darum geht auch intolerante Menschen zu tolerieren. Da tolerante Menschen in diesem Falle nichts gegen die Intoleranz der Anderen unternehmen, werden sie zu Grunde gehen und die Einstellung der Toleranz mit ihnen.
So stellt sich die Frage "Bis zu welchem Punkt soll ich tolerant sein?"
Aus diesem Grund darf man sich das Recht nehmen, die eigene Toleranz, intoleranten Menschen gegenüber nieder zu legen um gegen diese vor zu gehen.
Ich möchte nicht dazu aufrufen intoleranten Menschen gegenüber aggressiv zu sein, jedoch muss man sich klar sein, dass ihre Einstellung nicht im Einklang mit dem Gesetz steht.
Um diesem Paradoxon zu entkommen besteht im Notfall allerdings die Notwendigkeit, intoleranten Menschen gegenüber, auch intolerant zu sein, sollten sie nicht mit einer objektiven Diskussion von ihrer Einstellung abgebracht werden können.
Wie steht ihr zu dem Thema? Wie weit könnt ihr euren Mitmenschen gegenüber tolerant sein?
Ich freue mich auf mögliche Diskussionen :-)