Auch wenn Gadgets und Supplements nur Hilfsmittel sind und Klarheit eine Leistung des mind ist, schätze ich die Unterstützung durch Technik sehr.
Eigentlich hatte ich mir geschworen, nachdem Withings/Nokia einfach remote ein Feature der Body Cardio rausgepatcht hatte, nie wieder etwas von diesem Laden zu kaufen. Dann hat das ursprüngliche Team die Firma von Nokia zurückgekauft und baut wieder coole neue Sachen unter der Regie des Teams, das ich seit vielen Jahre gut finde.
Als es dann neulich diese Rabattaktion für den Sensor gab, musste ich zuschlagen: Unter meiner Matratze ist seit gestern ein Withings Sleep installiert, immer noch mit dem Ziel, den Kontext des Schlafenden möglichst gut und ohne zu stören zu erfassen.
Kontinuierliche Pulsfrequenz bekomme ich auch über die Gear S3, allerdings nervt sie mich auch ein bischen, vor allem beim Einschlafen spüre ich sie. Das Sleep Band unter der Matratze fällt praktisch nicht auf und ist ein sinnvoller Ersatz für das Beddit, den ich früher mal genutzt hatte (https://www.schlafhacking.de/blog/?p=42), aber keine wirklich guten Daten herausbekommen hatte.
Dabei hoffe ich darauf, dass das Sleep-Band mir Atemfrequenz, Pulsfrequenz und Schnarchzeiten erfasst und ich irgend einen Hack finde, diese Daten in Echtzeit zu bekommen - mit möglichst wenig cloud und möglichst viel raw data.
Es ist zwar nett, dass sie IFTTT Integration und eine API (http://developer.withings.com/oauth2/#tag/sleep) haben, mit der man auf die Cloud-Daten zugreifen kann (damit könnte ich z.B. mit beempy hier automatisch kommentieren, wenn ich ins Bett gehe und aufstehe und wie gut mein Schlaf war, doch wer interessiert sich schon dafür, außer vielleicht :D), für meine Zwecke richtig nützlich wird das Ding aber erst, wenn ich rohen Daten direkt und cloudfrei unmittelbar lokal benutzen kann.
Also habe ich mal nett beim Withings Support angefragt, bevor ich anfange, das Ding hart reverse zu engineeren. Nervig, wenn man Produkte nach generischen Begriffen benennt. Google mal nach "Sleep teardown" (fail) :P