Bereits im Jahr 2005 wurde Bidil©, ein Mittel gegen Herzinsuffizienz, in den USA zugelassen, und zwar nur für „self-identified black patients“. Warum nur Schwarze? „Kardiologen stellten fest, dass die Kombination von Isosorbid und Hydralazin die Sterblichkeit von Afro-Amerikanern mit Herzmuskelschwäche um 43 Prozent reduziert. Dieselbe Kombination brachte europäisch-stämmigen Patienten aber erstaunlicherweise keine nennenswerte Besserung.“
Moment mal, wie ist das möglich, heißt es nicht überall, der Begriff „Rasse“ sei wissenschaftlich beim Menschen längst widerlegt, das sei nur eine Erfindung von Rassisten und Nazis?
Hierzulande darf das böse Wort „Rasse“ nicht einmal in den Mund genommen werden. Da ist es offenbar besser, unbequeme Wahrheiten mit Lügen zu vermeiden („es gibt keine Rassen“) oder einfach zu umgehen und „Ethnie“ statt Rasse zu verwenden. Ethnie ist aber keine Rasse, sondern beschreibt wahlweise eine religiös-kulturelle Gemeinschaft auch innerhalb der gleichen Rasse (z.B. Kroaten u. Serben) oder sonstwie eine Gruppe von Menschen, die sich von anderen abgrenzen will. Ob man die 3 großen Rassen der Menschheit nun Kaukasier, Mongolide und Negride nennt, wie in alten Lehrbüchern, oder einfach Weiße, Asiaten und Schwarze ist nebensächlich, Faktum ist aber, dass es einfach extrem viele signifikante Unterschiede (körperliche wie Gehirngewicht, Knochendichte, Penislänge, Adrenalinwerte bis hin zu Intelligenz, Selbstwertgefühl, Aggressivität, Neigung zu Kriminalität und Sterblichkeitsraten) zwischen diesen Gruppen gibt, auch wenn das gerne verschwiegen wird. Das nützt es nicht, zu sagen, dass alle Menschen zu 99,9% gleich im Genom sind. Wir haben auch mit Schimpansen zu 98,4% das gleiche Erbgut. Es kommt hier nicht auf die Prozentmenge an, denn 0,01% machen einen Riesenunterschied aus (zwischen Mensch und Hund gibt es insgesamt nur 5% Unterschied). Ausserdem wird dabei die Epigenetik komplett vernachlässigt, die sich mit den Änderungen der Genfunktionen beschäftigt, die nicht auf Mutation beruhen und dennoch an Tochterzellen weitergegeben werden (es lohnt sich, darüber einen eigenen Artikel zu schreiben).
Instinktiv weiss man es ja ohnehin. Niemand würde etwa behaupten, dass es Zufall ist, dass kein Weisser im 100m Lauf eine Olympiamedaille gewinnt, dafür bei Schwimmwettbewerben Weisse immer Spitzenleistungen erreichen. (Obwohl, auch da gibt es Argumente von Umwelttheoretikern: weil Weisse sich eher Swimming Pools leisten können!)
Und je genauer man hinschaut mit modernen Methoden, desto fündiger wird man. Daher ist die medizinische Forschung bereits weiter als Politik und veröffentlichte Meinung. Diese liess einfach so lange politisch korrekte Wissenschaftler, die keine Fördermittel gestrichen bekommen wollen, Alibiaussagen machen wie „es seien nur wenige oberflächliche Eigenschaften wie Haut- und Haarfarbe“ (als ob es auf die Anzahl der Unterschiede ankäme - unter 100 gibt es keine, darüber schon?) und „die grössten Unterschiede finden sich doch zwischen einzelnen Individuen innerhalb der gleichen Rasse, und nicht zwischen ihnen“, bis das Thema erledigt war und heute gar keine sachliche Debatte mehr geführt wird.
Nebenbei, dieses Standardargument „the genetic differences between individuals are greater than those between races“ widerlegt sich eigentlich selbst, denn wie haben sie denn die Unterschiede festgestellt, wenn sie nicht zuerst die Menschen in genau die Rassen eingeteilt haben, deren Existenz sie dann abstreiten?
Beispiel IQ:
Im Schnitt haben Schwarze einen um 15 Punkte geringeren IQ (und ja, es gibt dazu reichlich Studien, die auch die unterschiedliche Bildung und medizinische Versorgung durchaus berücksichtigt haben). Das heisst nicht, dass es nicht etliche Schwarze gibt, die wesentlich intelligenter sind als Weisse, nur eben weniger als umgekehrt. Wohlgemerkt, das ist keine Wertung, nur eine Feststellung.
Unterscheidung ohne Wertung ist die Kunst! Lateinisch „discriminare“ heisst eigentlich „unterscheiden“ – das Wort Diskriminierung hat erst im vorigen Jahrhundert einen fundamentalen Bedeutungswandel erlebt, denn was gegen 1890 begonnen wurde, war der Versuch einer Züchtung von „rassisch hochwertigen“ Menschen durch gezielte Partnerwahl (Deutschland, England) oder Fortpflanzungsverbote und Zwangssterilisationen sogenannter „Minderwertiger“ (USA, Skandinavien). Wir kennen die extremen Auswüchse dieser Politik – Eugenik genannt, wer diese auf die Spitze trieb und auch wer heutzutage als alleiniger Sündenbock dasteht und diese Rolle offenbar auch gerne einnimmt (inklusive Selbsthaß und unbewusstem Todestrieb als Sühneleistung).
Was heute bleibt ist der schwammige, tabuisierte Begriff Rasse, von dem alle glauben, dass die bloße Erwähnung automatisch zu Rassismus führe (nebenbei, in den USA wird wie selbstverständlich auf Behördenformularen nach Rasse gefragt). Dahinter steckt ein Denkmuster, und das schreibt auch R.P. Sieferle in seinem „Finis Germania“, wonach nichts für uns schlimmer ist als Ungleichheit. Alle müssen gleich sein, und falls sie es nicht sind, muss nur lange und viel genug „gefördert“ werden und alles werde gut. Dahinter liegt wohl der Mythos des immerwährenden Witschaftswachstums, welches das bezahlen soll.
Gerade durch medizinische Erkenntnisse der letzten Zeit zeigt sich immer wieder, daß es sehr wohl massive physiologische und andere Unterschiede zwischen den Rassen gibt. Sonst würde die amerikanische Gesundheitsbehörde FDA nicht ein Mittel exklusiv bei einer zulassen. Die japanischen Gesundheitsbehörden haben das längst erkannt und verweigern jedem Medikament ausnahmslos die Zulassung, wenn nicht vorher Studiendaten mit japanischen Patienten vorliegen, auch Südkorea und Mexiko änderten ihre Gesetze diesbezüglich.
Fazit:
Die beharrliche Weigerung der Annahme des Konzeptes von (mindestens) 3 Rassen beim Homo sapiens aus politischer Korrektheit heraus schadet letztlich allen, da auf diese Weise zuwenig auf ihre Eigenheiten eingegangen wird und alle, ob weiß, schwarz oder gelb, über einen Kamm geschoren werden. Gerade in der Medizin ist man aber zunehmend dabei, umzudenken und in Zukunft werden Beispiele wie das eingangs erwähnte selbstverständlich sein. Epigenetik und Pharmakogenetik sind noch sehr junge Wissenschaftszweige und die Personalisierung von Arzneimitteltherapien aufgrund genetischer Marker wird sich durchsetzen, zum Wohl der Patienten (Kurzversion: weniger Nebenwirkungen durch gezieltere Therapie). Natürlich nur, falls die Gesundheitssysteme nicht vorher bankrott gehen.
Ich hoffe langfristig auf eine Entmythologisierung und Versachlichung des Themas.
Apropos: wie es dazu gekommen ist, dass sich die Rassen entwickelt haben und dass diese Aufspaltung innerhalb der letzten 100.000 Jahre überlebenstechnisch durchaus Sinn machte, ist sehr spannend, demnächst mehr darüber…
Quellen:
https://www.bidil.com/
http://www.zeit.de/zeit-wissen/heilung?page=all
J. Philippe Rushton „Rasse, Evolution und Verhalten“ (Ares Verlag 2005)
PS: Auch AI-Systeme können mittlerweile relativ leicht aus Röntgenbildern die "self reported race" mit hoher Präzision erkennen.
https://arxiv.org/ftp/arxiv/papers/2107/2107.10356.pdf