Spoilerwarnung: Star Trek: Picard Episode 2
Alle die es noch nicht gesehen haben, noch sehen wollen….. raus hier!!!!
Gene Roddenberry würde wohl im Grabe rotieren, wenn er denn die zweite Folge von Star Trek: Picard sehen könnte.
Roddenberry war der Erfinder von Star Trek, der Origianl-Serie, auch noch beteiligit bei den ersten Staffeln der „Next Generation“.
Die positive Zukunftsvision die Roddenberry einst geschaffen hatte, neigt sich immer mehr aktuellem Zeitgeschehen zu, z.B. der Flüchtlingsproblematik – beinahe schon eine Dystropie (richtig geschrieben??).
Die Föderation der Vereinten Planeten, mit ihrem Militär-/Forschungszweig Starfleet (Sternenflotte), hatte in der Vergangenheit immer überlegene moralische Vorstellungen.
In „Picard“ nun, wird das scheinbar wieder etwas düsterer. Es scheint sich um ein Universum zu handeln in dem man eigentlich so gar nicht leben möchte, genauso wie es eben heutzutage ist.
Einiges wird etwas näher beleuchtet was man sich in der ersten Episode gefragt hat. Die beiden Romulaner auf Picard‘s Weingut entpuppen sich als ehemalige Tal‘Shiar Agenten. Der Tal‘Shiar ist der romulanische Geheimdienst des von den Vulkaniern abgespaltenen Volkes.
JOO, das war scheinbar auch aus einer vorangestellten Comic-Serie bekannt, aber diese habe ich bisher „NOCH“ nicht gelesen.
Grossartige Handlungsspoiler möchte ich mir sparen, aber in Summe hinterlässt diese Folge einen erneut „BITTEREN“ Nachgeschmack. Star Trek war ja bisweilen zumeist recht kindlich NAIV, ganz im Gegensatz zur total ABGEFUCKTEN, widerwärtigen Realität……
Naja, ich mochte das immer SEHR! Betrüger im Anzug klingeln am Gartentor, sieht man im TV und auch in der Tageszeitung – wenn man sowas noch manchmal konsumiert. Betrügerische Staatsgewalt in Star Trek….., ja, das empfinde ich als relativ unschön. Dafür isses natürlich SEEHR realistisch.
Denn es ist ja eigentlich TOTAL unrealistisch, das Humanoiden im Allgemeinen, innerhalb von einigen Jahrzehnten, 2 – 3 Jahrhunderten zu einem entscheidenden mentalen Fortschritt kommen könnten.
Der heutige Mensch ist wahrscheinlich ebenso DUMM und BEKLOPFT wie das der einfache Bürger im damaligen römischen Reich war. Gut, bei manchem mag mittlerweilee angekommen sein sich die Hände zu waschen nach dem „KACKEN“ - jedenfalls bei so rund 20 – 30 Prozent der Bevölkerung, aber sonst……!?!? So ganz allgemein wenn man sich die leeren, völlig hohlen Gesichter im öffentlichen Leben ansieht……….. TRAUERSPIEL!
Falls man sich durch die Ereignisse der Geschichte lesen möchte…., ein Schritt vorwärts, dann meist 3-4 Schritte zurück. Momentan ist die Menschheit wohl gerade beim 5. Schritt rückwärts. Positives scheint derzeit nicht zu erwarten, eigentlich weiter entfernt als je zuvor…..
Aber in Star Trek: Picard
gibt es für MICH dennoch ein POSITIVES Detail:
Peyton List!
(vlc-screenshot)
Diese Actress ist wohl nur den wenigen Nerds und Geeks ein Begriff?!?!
Ich wurde auf Peyton in „Smallville“ aufmerksam. Da spielte sie die kleine Schwester von Lois Lane (Erica Durance). Lucy Lane ist ein „hochoffizieller“ Charakter aus den Comics, dem ich auch dort nicht wirklich oft über den Weg lief. Die Darstellung von Peyton List blieb mir trotzdem im Gedächtnis – positiv im Gedächtnis.
Ich stalke ja kaum Schauspielerinnen, auch wenn knackig und sexy, deshalb lief mir Peyton erst wieder in „The Flash“ über den Weg, rund ein Jahrzehnt später. Als Schwester von Leonard Snart (Wentworth Miller - „Preason Break“) – Captain Cold, lieferte List eine seeehr gute erinnerungswürdige „Golden Glyder“ ab.
Danach wiedergesehen in „The Tomorrow People“, in Hauptrolle. Leider nur eine Staffel, trotz tollem Inhalt…. Da hat The CW wohl etwas zu vorzeitig abgesetzt.
Nun eine erneute Rückkehr in nerdige Gefielde – in Star Trek: Picard…..
Erkannt habe ich die Lady erst in der Dritten Schleife….., und auch unter Zuhilfenahme eines YT-Videos (xD). Ja, das war TOTAL unerwartet…….
Näheres erzähle ich nicht – SELBER SCHAUEN!!!