sind die beiden Buckelwale aus Star Trek IV aus dem Jahre 1984.
Spoilerwarnung
für einen Film der vor 36 Jahren das Licht der Welt erblickte MUSS ich wohl keine aussprechen? Lief ja auch schon hunderte Male werbeverstümmelt im TV….
Die Erde des 23. Jahrhunderts wird von einer Sonde (The Probe) attackiert. Der Kernplanet der Föderation wird also scheinbar angegriffen. Energieausfälle und eine eklatante Zunahme der Wolkendecke lassen das schlimmste befürchten. Niemand ist schlau, niemand hört hin, niemand versteht.
Bis auf den frisch wiederhergestellten Spock. Nach seinem Opfertot in Star Trek II, der Wiederauferstehung auf dem Genesis-Planeten im Mutara Sektor, der Entnahme seiner „Katra“ von Doctor McCoy und der Zusammenführung in Star Trek III, ist der steife Vulkanier der einzige der die richtigen Schlüsse zieht.
Zusammen mit der restlichen altgedienten Brückencrew ist man auf dem erbeuteten klingonischen Bird of Prey aus dem 3. Teil, den man „Bounty“ getauft hat auf dem Weg zur Erde um sich einer Gerichtsverhandlung zu stellen.
Nur Spock erkennt das die Kommunikationsversuche von The Probe in Richtung Ozeane zielen, nicht an die Erdlinge. Uhura filtert die Signale, Spock erkennt als Ziel die Buckelwale, welche aber leider im 23. Jahrhundert längst ausgestorben sind.
Da bleibt ja nur eine
Zeitreise
Ab ins Jahr 1984 mittels Katapult-Effekt. Bei diesem wird die passende Warpgeschwindigkeit mit der hohen Gravitation der Sonne kombiniert und WUSCHH is man schon da.
Buckelwale werden in San Francisco ausgemacht. Genauer in Sausalito im Meeres-Aquarium.
Danach ereignet sich allerhand relativ komödiantisch lustiges Zeugs, das sich grossteils aus kulturellen Missverständnissen ergibt. Unereins hätte wohl bereits in den 1950ern gewaltige Probleme, eine Zeitreise von gut 300 Jahren…..
Ente gut – alles gut!
George und Gracie (schwanger) bruchlanden wohlbehütet im 23. Jahrhundert, plappern dann munter mit THE PROBE, welche sich dann wieder von der Erde zurückzieht. Strom geht an, die Wolkendecke normalisiert sich wieder.
George und Gracie verlassen die Bucht, vorbei an der Golden Gate Bridge, welche man schon in einigen Star Treks sehen konnte.
Zum Abschluss des Films wird noch die USS Enterprise NCC-1701-A vorgestellt. Die Star Trek Welt war damals wieder in Ordnung.
Also erhielten wir vor 36 Jahren eine Warnung aus der Zukunft. Wie sieht es nun mit dem Status der Buckelwale heute tatsächlich aus? Natürlich auch die anderen Wale. Ich kriege da absolut nix mit seit ich kein TV mehr sehe, auch Zeitungen meist meide. Liest oder Sieht man zu diesem Thema heute noch irgendwo irgendwas?
Oder ist das ein weiteres Thema was zugunsten irgendwelcher Politbetrüger und schwachsinniger Königshäuser längst wieder verschwunden ist?
Der Film ist für meine Augen gut gealtert, nix sieht schlecht, lächerlich oder altbacken aus. Eigentlich gealtert wie ein guter Wein, denn in jungen Jahren mochte ich den Film ja nicht so sehr. Für die Metabotschaft als angehender Teenie noch weitaus zu blöde, wollte ich auch nicht das Jahr 1984 in nem SF-Film sehen. In Star Trek schon gar nicht. Heute mag ich das Thema umso mehr schätzen.
Ausserdem gibt es ja ein Wiedersehen mit Spocks Eltern, Jane Wyatt /Emily und Mark Lenardt/Sarek, welche schon in der Classic-Serie Mami und Daddy spielten.
Catherine Hicks
als Gillian wird sogar mit ins 23. Jahrhundert genommen, da es dort ja keine Walexperten mehr gibt – da ja alle bereits ausgestorben sind! Wie sie danach wieder in die Gegenwart kam, dann die widerwärtig biedere Pfarrersehefrau mit Hamstergebärmutter in „Eine himmlische Familie“ wurde ???? Tja muss was mit Zeitreise zu tun haben, denn auch der „Ehemann“ Stephen Collins fand aus „Star Trek – Der Film“ dann zurück um den Gaga-Pfarrer zu spielen.
Vergnügliches Wiedersehen für all die ALTEN, aber auch etwas zum Nachdenken für den Nachwuchs. Ausserdem eine loyale Enterprise-Crew wie sie sein sollte. Keine schwarzen Schafe, kein dümmliches Eigeninteresse – nur die Mission zählt!
und
sind ja auch alte Trekkies!