Bei diesem Band 2 handelt es sich um den Roman aus dem Hause CrossCult.
Geschrieben von J.M. Dillard.
Dillard ist eine altgediente und "weitgereiste" Autorin, die viele Werke zu fast allen Serien, sowie Star Trek-Filmromane ablieferte.
Der Widerstand ist für mich eines ihrer schwächeren Werke.
Wie es in Romanen so üblich ist, erfahren wir viel über die Gedankenwelt der Protagonisten und Antagonisten. Das wird hier eindeutig, und auch sehr langweilig übertrieben. Uns werden vermeintlich neue Brückencharaktäre vorgestellt, reich mit Worten bebildert, mit Hintergrund ausgestattet, nur um sie dann im selben Roman wieder sterben zu lassen. So müht man sich zwischenzeitlich über viele Seiten hinweg, um dann relativ unbefriedigt, ja quasi "hereingelegt" zurückzubleiben.
Der Eine/die Andere mag denken, dass ist ja in den meisten Romanen so, da es gar keine Fortsetzung gibt, oder geben wird.
Richtig
Aber das hier ist eben Star Trek. Allzuviel Geschnörkel, welches sich dann auch noch als sinnlose Zeitverschwendung herausstellt, empfinde ich als unpassend. Man stelle sich die Classic-Serie mit Captain Kirk vor: 45 Minuten - 10 davon gehen für ein "Redshirt" drauf, der dann sowieso den Weg aller "Redshirts" geht...........Käse, oder?
Neue Brückenbesatzung wurde oben schon erwähnt, länger erhalten aus dieser Riege, auch in künftigen Romanen, bleibt der neue Schiffscouncelor T'Lana. Eine Vulkanierin. Man mag gleich argwöhnen, dass sich die wunderschöne elfengleiche Grünblüterin nicht so recht für diesen Posten eignet. Richtig getippt, sie erweist sich von Anfang an als Störfaktor und Widerborst, dem mehr an der Befehlskette von Starfleet, als an Loyalität zum Captain liegt. Auch Ihre "Logik" ist für mich selten nachvollziehbar.
Worf knabbert noch immer am Tod seiner geliebten Ehefrau Jadzia Dax (Deep Space Nine TV), und ist fest entschlossen den Posten als permanenter 1. Offizier der Enterprise E in den Wind zu schießen.
Jean-Luc und Beverly teilen sich mittlerweile ein Quartier, eine konsequente Weiterentwicklung der Ereignisse des Vorgängerromans den ich hier angesprochen hatte:
Star Trek - Tod im Winter /Hörbuch und kleine Einblicke
Zur eigentlichen Handlung:
Picard hört wieder das "Lied" des Borg-Kollektivs. Er kann spüren das sich etwas anbahnt, setzt sich mit Admiral Kathryn Janeway (nach der Rückkehr aus dem Delta-Quadranten befördert) in Verbindung. Janeway ist skeptisch, traut Picard wegen seiner Locutus-Erfahrung nicht ganz über den Weg, setzt aber Seven of Nine auf die Sache an. Seven wird die Enterprise jedoch nicht erreichen, weil Picard zu ungeduldig ist, um 3 Tage auf Sevens Ankunft zu warten. An dieser Stelle beginnt der neue Councelor zu nerven und stellt sich das erste mal GEGEN Picard. Ohne Erfolg.
Die Borg, die hier alleine und abgeschnitten vom Kollektiv im Delta-Quadranten sind, versuchen indessen die Erschaffung einer neuen Borg-Königin zu vollenden, was natürlich Picard spürt und verhindern will.
Picard wird wieder in Locutus zurückverwandelt durch Beverly, aber auch mit einem Unterbrecherschaltkreis ausgestattet, welcher dann "natürlich" versagt.
Beverly findet eine wissenschaftliche Lösung zur Vernichtung der Borg-Queen, mittels eines Wundermittelchens, welche die femininen Teile wieder wegspült und die Queen in eine normale Drohne zurückverwandelt.
Locutus wird losgeschickt,, alles geht schief, Worf, Beverly und die "Redshirts" folgen auf den Kubus zur Rettung des Tages.
Viel Hin und Her, viel zusätzliches gedankliches Blabla, derer die dann doch sterben, aber Beverly kann ihr "Wundermittelchen" erfolgreich anbringen, woraufhin das Kollektiv dann inaktiv wird - quasi scheintot und bewegungslos.
In Summe kein besonders gutes Werk, aber nachträglich wird es sich als Einleitung zu besseren Borg-Romanen herausstellen. Wenn man an den Nachfolgern interessiert sein sollte, muss man eigentlich doch hier beginnen.
Mir ist sonnenklar, dass das kaum jemanden in #deutsch sonderlich interessiert, aber zu einem großen Teil schreibe ich das auch für mich selbst. In einigen Jahren werde ich die Romane sicher wieder lesen und eventuell zu ganz anderen Schlüssen kommen als heute.
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