Ja, auch wenn es nicht den Anschein hat, ich fühle mich immer noch gleich mit Steemit verbunden wie eh und je! Es will nur nicht sein!
Ach, wie emsig waren wir doch mit unseren Drei-Generationen-Aktiväten auf Steemit (von mir, meinem Mutter und meinem Sohn
) es ist noch nicht lang her. Und nun bis auf ein paar Resteems nur Funkstille von mir!
Nun, das wird sich bald wieder normalisieren! Der Grund ist ein immenses Arbeitsprogramm außerhalb des Steemit-Universums. Jetzt bin ich schon müde, wenn ich aufstehe, und wie betäubt, wenn der Arbeitstag um ist. Für Beiträge fehlen zur Zeit Ruhe und Energie (dafür wird es danach zuhauf zu berichten geben - wenn das Gröbste überstanden ist!).
Ja, nicht immer ist es bei mir daheim so ruhig wie auf dem ersten Bild. Die meisten Energien sind zur Zeit durch eine Doppelbaustelle gebunden.
Morgen kommen gleich zwei Bagger... Und dann wird das Ganze hoffentlich wieder überschaubarer!
Am Wochenende hatte ich mal kurz Auszeit und nutzte sie, um unseren Freund Paul in Wien zu besuchen. Dabei hatte ich Gelegenheit, genüsslich durch die Kleingartenanlage auf der Schmelz zu schlendern und diesen für mich ganz fremdartigen Mikrokosmos auf mich wirken zu lassen.
Der geräumige Gastgarten vom Schutzhaus an der Schmelz hätte zu einer Rast verlockt...
Geplant war jedoch ein abendliches Science-Fiction-Treffen in Praternähe mit einem recht interessanten Vortrag über die Auswirkung von SF-Utopien auf die Gesellschaft und auf die Raumfahrt.
Ein Besuch in der Shopping City Süd in Vösendorf am Freitag Nachmittag war mal so richtig etwas für mich Landmaus. Gerade termingerecht konnte ich die geplanten Wege erledigen.
Weit habe ich es gebracht, dass solche Ereignisse für mich schon zu wahren Highlights werden! ;) Aber ganz im Ernst: Die Welt ist ein Dorf, und so ergab sich wirklich zufällig ein sehr nettes und inspirierendes Gespräch mit einer Kundenberaterin, weit über gewöhnliche Kundenberatung hinaus!
Das Top-Highlight meines Wochenendausflugs war eine spontane Spazierfahrt nach Orth an der Donau. Bei diesem fantastischen frühsommerlichen Wetter konnte man einfach nicht in einer Wohnung hocken. Allerdings gingen sich Besichtigungen zeitlich nicht aus. Das wird ein anderes Mal nachgeholt.
Im Schloss Orth ist ein Besucherzentrum für die BesucherInnen des Nationalparks Donauauen eingerichtet. Unweit vom Lokal "Uferhaus" kann man an einem nebenarm eine rekonstruierte Schiffmühle besichtigen und es gibt auch ein Holzboot zu sehen, wie sie in früherer Zeit auf der Donau verwendet wurden.
Ich war aber schon froh, ein wenig die Atmosphäre genießen zu können, den Bärlauchduft zu schnuppern, der sich sogar bei geschlossenen Fenstern im Auto ausbreitete, und das Rauschen des Windes in den hohen Bäumen am Donauufer zu erleben. Und wie schön, die Maiglöckchen blühen in dieser idyllischen Region bereits!! Ja, man wird bescheiden im Lauf des Lebens.
Falls ich mit diesen kargen Informationen dein Interesse geweckt habe, hier die Links zum Schloss Orth (Niederösterreich) und Info über die Schiffmühle und das historische Boot, die sogenannte Tschaike:
http://www.orth.at/Seiten/040_Schloss/041_Schloss/041_Schloss.html
http://www.schiffmuehle.at/
http://www.schiffmuehle.at/tschaike/tschaike.html
Last but not least sei noch angemerkt, dass mich das Spazieren durch die idyllische Schrebergartenanlage im 15. Wiener Gemeindebezirk mit ihren vielen Gittern und Toren sehr demütig und dankbar gestimmt hat. Zu Hause erwartete mich mein Garten, in dem ich alles begehen und berühren kann... Die Sehnsucht danach war für mich einen Augenblick lang fast unerträglich. Das mag für Menschen, denen Grünzeug und Gärten nichts bedeuten, dick aufgetragen klingen. War aber echt so! Mich packte wirklich fürchterlich das Heimweh!
Ja, uns nun bin ich schon wieder zurück in meinem Paradies. Auch wenn es momentan noch so arbeitsreich ist - es ist mein Fleckchen Erde und bedeutet mit eben viel.
Ja, so weit nur mal ein Situationsbericht von mir für meine lieben Steemians. Bitte habt noch ein klein wenig Geduld mit mir....
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