Der Zahn der Zeit dreht sich unaufhaltsam weiter und so fanden wir uns gestern Abend in Waidhofen ein, wo wir einst, 8 lange Jahre die Schulbank des Gymnasiums drücken durften.
Seit dem Abitur sind nun bereits 20 Lenze rum, Waidhofen schaut noch immer gleich aus und auch wir haben uns nicht viel verändert, zumindest im Geiste;-)
(Blick vom Burgfried des Rothschild Schloss)
(Leider war nur die Hälfte gekommen)
Zur Auffrischung gönnten wir uns eine Nachtwächterführung die uns Altes wieder in Erinnerung brachte und neue Plätzchen und Informationen näherbrachte.
So die Tränenkiefer mitten im Innenhof eines Stadthauses, einst ein Mädcheninternat, mittlerweile ein Miethaus.
Wir hörten von der Entstehung der Stadt durch das Geschlecht der Freisinger, zwischen Schwarzbach und Ybbs gut geschützt, von der Ansiedlung der Familie Rothschild, die Wohlstand und Reichtum, aber auch viele Sorgen mit sich brachte.
Deren frühe Vertreibung in der NS Zeit, die Übernahme durch die Republik Österreich und schließlich die Weitergabe des Schlosses an die Stadt Waidhofen, die im Zuge der Landesausstellung die Gemäuer auf Vordermann brachte!
Der Ausblick ist bis heute atemberaubend...
Der mittlerweile verstorbene HANS Hollein hatte seine Finger auch im Spiel und setzte auf den Jahrhunderte alten Turm einen sehr umstrittenen Glaskubus!
Optisch sicherlich umstritten bietet er heute jedoch eine perfekte Location für kleine Feiern oder Geburtstags-Dinner.
Neben sehr alten Folterinstrumenten die uns vorgestellt wurden, folterten wir uns auch gegenseitig mit ein paar nicht so alten Relikten...
....und zu guter Letzt, durfte ich noch, passend zum Thema, einem Schulball die Ehre erweisen;-)
Schöne Erinnerungen und nette Gespräche in vertrauter Runde - ein schöner Abend!
Alles Liebe, Euer kleiner Wirt