Ich lade Dich ein eine Reise mit mir zu machen,
das Vorhaben dieses Buch zu schreiben liegt schon seit Jahren irgendwo in der Abseite in der so manche, das mache ich „irgendwann“ vorhaben schlummern.
Das kennen bestimmt viele, die das mache ich noch in diesem Leben, ohne dem Bewusstsein das dieses Leben endlich ist.
Aber um zu verstehen warum jetzt und nicht irgendwann brauchst du ein Teil meiner Lebensgeschichte, warum ich es nicht einfach nur einen Roman nenne und den Teil der Entstehung weg lasse nun das lieg daran das es eng verwoben ist und
meiner Meinung nach dich beim Lesen und verstehen unterstützt oder auch verwirrt mal sehen wo es dich und mich hin führt. Vielleicht erkennst du dich ein Stück in mir oder in dem was mir wieder fahren ist.
Darum nenne ich es eine Autofiction so kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen und dein Verstand muss nicht jedes Mal sich an einer Sache aufhalten und versuchen es einzuordnen.
Hier also einer der längste Vorworte,
ich bin geboren in einem Land welches von der Sonne geküsst ist, umspült vom Meer mit herrlichen und Malerischen Stränden, die Karibik Europas Sardinien.
Meine Ankunft war alles andere als leicht für meine Mutter, Sie war Stunden damit beschäftigt mich zu überzeugen hier zu sein auf dieser Welt.
Unter den ganzen Schmerzen, dem Zweifel und dem Unverständnis spürte ich die Liebe und das erinnerte mich an den Ort wo ich herkam. Diesen Ort erläutere ich an späterer Stelle nochmal genauer, habt ein wenig Geduld mit mir...
Was ihr und mir da geschah und all das bei der charmanten Ausstrahlung eines Italienischen Krankenhauses mit dem schönen Namen Villa Elena. Volle Neon Beleuchtung auf das geschehen und der damalig fasst allgemein gültigen Einstellung das Männer bei der Geburt nichts zu suchen haben, war alles andere als Einladend.
Nach acht Stunden des Kampfes mich zu überzeugen waren die Ärzte zu dem Schluss gekommen das es reicht und gaben meiner Mutter den bitter/süßen Schlaf der Medizin und holten mich mit Ihren Händen raus.
Ich hatte meinen Nabel gut umschlungen um meinen kleinen Hals und hatte fast den Rückweg wieder angetreten, denn ich war Blau und ich möchte ein wenig salopp ergänzen wie ein Schlumpf.
Mein Dad freute sich obwohl meine beiden Eltern sich eigentlich einen Jungen gewünscht hatten, dann würde ich jetzt Dennis heißen. Aber Sie hatten nicht ganz unrecht aber dazu komme ich etwas später du merkst auch ich muss mich gedulden denn was noch alles gescheit ist nicht wenig. Also zurück zu meiner Geburt meine Mutter war so mitgenommen das Sie mich ganze drei Tage nicht sehen wollte das war also das Gefühl von "allein" sein, obwohl ich umgeben war von 10 anderen Mitreisenden (man mag Sie auch Neuankömmlinge nennen was der Großteil davon aber nicht ist) und 2 Krankenschwestern.
Am dritten Tag war es dann soweit ich sollte die Frau kennenlernen die mich zur Welt gebracht hat.
Sie duftete herrlich und war wunderschön, ich lächelte Sie mit meinem noch leicht deformierten Gesicht an und unsere Verbindung war hergestellt. Unsere Herzen verbunden und ich war bereit mich auf unsere Reise einzulassen.
So schwierig wie es war aus diesem Körper den Blick zu halten, so setzte auch das vernebeln meines Bewusstseins ein es war anstrengend sich Anzupassen, ich schlief also sehr viel. Und da wir Menschen gerne Phasen kreieren, würde fast sagen es ist Anpassungsphase ohne Bewusstsein. Ein paar fetzen sind noch zu greifen und die möchte ich mit dir teilen.
Meine Eltern waren viel an den Stränden auf Sardinien mit mir und es waren immer viele Mensch dabei mein Dad war ein Mensch mit vielen Freunden besonders die Frauen waren ihm sehr zu getan. Ich erwähne das an dieser Stelle nur weil das einer der Themen ist welches später noch von Bedeutung sein wird. Ich Tankte also Sonne, Licht und Liebe von der Sonne und den Menschen die mich umgaben.
Das nächste woran ich mich erinnern kann ist ein großer Schrank an dem ich Stunden lang die Schubladen sortierte, ich muss so 3 gewesen sein, es wirkte Beruhigend auf mich und meine Mutter lies mich ohnehin tun was ich wollte (die meiste Zeit), mich davon abzuhalten hätte ihr und mir nur ärger gebracht.
Und Ärger mochten wir beide nicht, beziehungsweise Sie nicht und somit ich auch nicht.
Wieder setzt Verschwommenheit ein. Es tauchen Erinnerung erst wieder auf da bin ich ca. 4 Jahre alt. In während sind meine Eltern in die USA nach Kalifornien Sacramento gezogen, in eine Vorstadt Gegend es war ein „einfaches Haus“ mit Swimmingpool.
Meine ersten Englischen Worte mit ca. 4 brachte mir Jason bei, er Wohnte am Ende der Straße und war aus heutiger Sicht ein richtiger Rabauke und genau so mag ich Kinder heute noch wild und frei mit einem guten Gespür für Mitmenschen. Er brachte mir Englisch bei und es machte ihm einen Heiden spaß, warum?
Die ersten Worte waren folgende: Son of a Bitch,
Asshole,
Dirty old bastard.
Ich war so stolz Sie richtig auszusprechen, dass ich gleich nachhause lief um Sie meiner Mutter mit Stolzgeschwellter Brust vor zu tragen…. Sie war begeistert. Was du an dieser Stelle wissen musst meine Mutter konnte noch weniger Englisch als ich und wusste gar nicht was ich da sagte im Gegensatz zu meinem Dad.
Als Dad abends nachhause kam, bat mich meine Mutter Ihm das neu erlernte vorzutragen, ich stellte mich hin wie ich es zu Weihnachten tat (vor dem Weihnachtsbaum.). Ich begann also meine neu erworbenen Worte vorzutragen.
Mein Dad rollte mit den Augen und für einen Bruchteil einer Sekunde sah ich ein Lächeln welches abrupt endete und sein Gesicht wurde sehr ernst. Er sagte ich dürfe nicht mehr mit Jason Spielen. Das traf mich erst hart bis ich realisierte das mein Dad ja eh denn ganzen Tag arbeiten war und meine Mutter gerne 2 Augen zu drückte.
Und wenn Sie das mal nicht tat, machte ich soviel Unsinn das ich in mein Zimmer musste. Was für mich unwahrscheinlich viel Freiheiten brachte, da mein Zimmer mit sehr tiefen Fenster ausgestattet war. Daraus folgte dann ein von mir lange ausgetüfteltes System:
Schritt 1
Tür öffnen und meine Mutter bitten das Zimmer wieder verlassen zu dürfen, das möglichst Herz zerreißen. Mom´s Reaktion, ich hörte ihr Herz förmlich quietschen und irgendwie tat es mir jedes Mal leid aber es ging nicht anders (also meiner Meinung nach). Daniela du bleibst in deinem Zimmer und ich möchte nix mehr von dir Hören, du kannst mich in 2 Stunden wieder fragen.
***Anmerkung am Rande+++Ich muss dazu sagen in meinem Zimmer gab es keine Uhr und meine Mutter hatte kein gutes Zeitgefühl. Was mir bei den Probeläufen und Tests entgegenkam, da ich feststellte das es unabhängig von Zeit war, sondern es war eher abhängig von einem Gefühl
Schritt 2
Noch ein bisschen Krach machen und quengeln dann ruhiger werden. So vermutete Sie ich wäre eingeschlafen.
***Anmerkung am Rande+++ zumindestens nehme ich das bis heute an
Schritt 3
Lauschen was meine Mutter treibt.
Schritt 4
Aus dem Fenster ausbüxen.
Schritt 5
Mit Jason spielen, toben und lesen. Wir lernten zusammen das Alphabet, spielten den anderen Kindern in der Straße streiche. Aber eins durfte ich bei dem ganzen nicht vergessen eine Antenne bei meiner Mom zu lassen. Wenn ich merkte es wurde unruhig auf der anderen Seite bei meiner Mutter, schlich mich Nachhause in mein Zimmer.
Schritt 6
Tür öffnen und mit einem lang gezogenem Mom sie zu bitten wieder aus dem Zimmer kommen zu dürfen. Anschliessend kuschelten wir.
An dieser Stelle liebe Grüße an meine Mutter ich liebe Dich.
Und ja ich kann mich wirklich an all das Erinnern und ich bin davon überzeugt das wir alle diese Systeme kennen ob nun bewusst oder unbewusst und egal in welchem Alter.
Den Kindergarten habe ich nie gesehen. Ich kam gleich auf die Grundschule mit 5, wo ich jeden Morgen vor der amerikanischen Flagge singen durfte.
Da Stand ich nun vor der U.S. Flagge und sang die Amerikanische Hymne als deutsche oder was auch immer. Denn ich fühlte mich fremd den ich konnte nicht verstehen warum es Deutsche, Amis, Chinesen, etc. gab den in meinem Verständnis waren und sind wir doch erstmal Menschen warum also diese Kategorisierung?
***Anmerkung am Rande+++Ich vermutete dass es wie bei den Schubladen an meinem heiß geliebten Schrank war, dinge einzusortieren beruhigte und gab einem das Gefühl von „Kontrolle“ und "Klarheit". Allerdings fand ich es auch spannend Schubladen komplett neu zu sortieren, was den witzigen Nebeneffekt hatte das meine Eltern sich ständig neu mit meiner Ordnung auseinander setzten mussten. Das war ein Schauspiel und hat mich sehr oft zum Lachen gebracht.
Aber ich war ja neugierig und lies mich darauf ein, um zu fühlen wie das ist, also bat ich meine Mutter mir ein Deutsches Lied beizubringen.
Das Tat Sie dann auch... ausgerechnet Hänschen klein...
***Anmerkung am Rande+++aber irgendwie auch passend
Ich stand also mit guter Laune auf, mit dem festen Vorhaben ein deutsches Lied zu schmettern beim morgendlichen Fahnenappell.
Wir standen wie jeden Morgen in Reih und Glied nach Klassen sortiert vor der Flagge und die Melodie der Hymne quoll in einer eher schlechten Qualität aus den Lautsprechern.
Alle setzten ein und sangen fast schon Motivationlos die Hymne, im Gegensatz zu mir, ich Sang also los in der vollsten Überzeugung das es grandios ist was ich da grade Tat.
Ein Lehrer hörte was ich sang und zog mich aus der Reihe direkt ins Direx Zimmer, wo der Rektor mit mir schimpfte und mir klar zumachen versuchte wofür das Singen gut war sowas wie: Patriotismus, Verbundenheit und der Rest war für mich nicht mehr zuhören ich hatte meine Ohren nicht sichtbar für andere schon geschlossen,
ich hörte Melodien, dacht darüber nach was ich in der Pause machen würde.
Mein Fazit aus der Geschichte war anpassen und untertauchen, was den Rest meiner Schulzeit in den USA immens vereinfachte. In den Pausen spielen wir über einen Maschendraht hinter der Klasse umspannten Hof Ball, jede Klasse hatte seinen eigenen Spiel Knast.
Es erinnert mich daran wie mein Dad eines Tages, ich muss so 6 gewesen sein, an einer U.S. Armee Base haltgemacht hat, die hatte genauso einen Zaun.
Nur waren die „Kinder“ älter und hatten Uniformen an, außerdem war der Zaun mit einem, mein Dad sagte Nato Zaun, ich hätte es Draht mit Rasierklingen genannt verziert. Einer der Männer mit ein großen Hut brüllte: „ Who you gone Kill ?“ und der Rest brüllte im Chor : „ Russian!“ .
Und der mit dem Hut brüllte Sie nochmal an :“That wasnt loud enough or are you pussys, SO Who you goone KILL?“ und die Männer brüllten nun richtig laut und voller Wut : „RUSSSIAN!“. Das blieb in meinem Gedächtnis, davon hatte ich und habe ich Gänsehaut, ob die Situation nun gut oder schlecht war, die Energie war elektrisierend.
Aber zurück zur Schule, zwar stellte ich hier und da meine Lehrer und dass was sie Lehrten in Frage, was häufig das Tragen einer Eselskappe in einer im Klassenraum dafür vorgesehenen Ecke mit sich trug, aber in meinen Tests war ich immer recht gut zwischen A und C.
Meine Eltern waren nicht so wirklich an meinen Schulischen Leistung interessiert was mir sehr viel Raum lies. Meine Eltern bereisen fast die ganzen USA mit mir sobald ich Ferien hatte. Ich erinnere mich an die unendliche Weite und die fasst unendlichen Strecken bis wir unser Ziele erreicht hatten.