Die Tour auf die Große Klammspitze wird als eine der schönsten Wanderungen im Ammergebirge beschrieben. Nach der Besteigung der Großene Klammspitze kann man die Tour noch zu einer aussichtsreichen Rundwanderung über einen Gebirgsgrat ausbauen.
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Der Start ist beim Parkplatz von Schloß Lindenhof. Zunächst geht es ganz gemütlich los, vorbei an schönen Wasserfällen.
Nach ca. 1km werden wir umgeleitet wegen Bauarbeiten. Wir erfahren von einem netten älteren Herrn, dass wir weiter vorne über den "Jägersteig" zu der ersten Station, der Brunnenkopfhütte kommen. Na gut, "Lebensgefahr" hört sich auch sehr überzeugend an. Zumindest für uns. Wir erfahren später aber, dass einige Leute den Weg doch gegangen sind. Die Arbeiter waren angeblich ziemlich sauer, weil durch die Baumaßnahmen wirklich Steine und Felsen nach unten gefallen sind.
Beim Erreichen der Brunnenkopfhütte haben wir schon einen tollen Ausblick zurück ins Tal.
Die Brunnenkopfhütte ist auch die einzige Einkehrmöglichkeit der Tour.
Wir machen einen kleinen Abstecher zum Brunnenkopf, dem kargen, felsigen Gipfel oberhalb der Hütte. Ringsherum geht es steil runter. Das letzte Stück ist aber mit einem Drahtseil gesichert.
Nach der Rückkehr zur Hütte machen wir uns auf den Weg zur Klammspitze. Anfänglich flach, dann aber immer steiler. Vorbei an seltsamen Felsformationen.
Einer der Felsen sieht aus als würde er den Berg bewachen.
Unterhalb des Gipfels darf man sogar ein bisschen klettern. Also Stöcke einpacken und ran an die Felsen.
Das Gipfelkreuz der Großen Klammspitze.
Danach kann man sich entscheiden. Entweder ca. 2 Stunden den gleichen Weg zurück oder die ca. 4 stündige Strecke über den Grat.
Die Gratwanderung ist sehr abwechslungsreich und wunderschön. Manchmal sieht es so aus als ginge es nicht weiter. Die kurzen Kletterstellen sind aber einfacher als es zunächst aussieht. Unser nächstes Ziel ist der Feigenkopf (1866m)
Dann erscheint plötzlich dieser riesige Felsblock mitten auf dem Weg. Rechts geht es quasi senkrecht runter, links sind steile Klippen, an denen man auch nicht vorbeikommt. Also drüberklettern? Es stellt sich raus, dass der Klettersteig mit einer Kette gesichtert ist, und man doch ganz gut nach oben kommt.
Danach wird es wieder einfacher. Der restliche Aufstieg auf den den Feigenkopf geht schneller als gedacht. Der Grat geht weiter zum Hirschwang (1868m), was man aber nur durch eine Karte erfährt, da beide Gipfel nicht mit Gipfelkreuz markiert sind.
Panorama Aussicht vom Feigenkopf
Der Weg biegt schließlich nach links ab. Im Hintergrund liegt der Forggensee. Wir überlegen uns ob wir noch einen kleinen Abstecher zum Grubenkopf im Vordergrund machen sollen, können aber nicht so richtig abschätzen wie lange das dauern würde.
Wir machen uns doch auf dem Weg nach unten, auch wenn der Berg sehr verlockend aussieht. Zunächst ist es recht flach, dann wird es nochmal ziemlich steil bis zu einem Bergsattel, dem "Bäckenalmsattel".
Durch das idyllische Sägertal kommen wir zurück zum Ausgangspunkt. Das obere Stück verläuft auf schmalen Bergpfaden. Nach einem Drittel der Strecke geht es auf einem Forstweg weiter.