Hey und danke für deinen Kommentar! Ich unterscheide auch stark zwischen unerzogen und bedürfnisorientiert, je nach Auslegung weniger oder mehr (wie du schön sagst, die Auslegung mit den Bedürfnissen der Eltern...). Am Ende ist aber eigentlich nur entscheidend, wie man aufs Kind reagiert. Grenzen ist auch wieder so ein blödes Wort, ich finde es gibt keine, über die man pauschal reden kann, bei jedem sind sie grundverschieden. Es wird ja oft so schön gesagt, es ist eine Haltung, keine Methode, daher hat zumindest "unerzogen" selbst keine Grenzen. Und etwas worauf ich in einem weiteren Post mal eingehen werde, ist Authentizität, ein großer Punkt.
Deinem Beispiel stimme ich allerdings zu und da komme ich eben wieder auf den Punkt, WIE man aufs Kind reagiert. WIE man eine Handlung unterbricht, die einem selbst wehtut. WIE man mit diversen Reaktionen darauf umgeht. Das ist der Knackpunkt, meiner Meinung nach.
Ich teile das Ganze gar nicht nach Bedürfnissen ein, denn vieles sind auch "nur" Wünsche. (Kennst du gfk?). Man muss und kann auch gar nicht alles kategorisieren, ich werde auch versuchen später in den Beiträgen mehr konkrete, praktische Beispiele zu bringen.
Grüße :)
RE: Unerzogen - Was soll das denn sein?