Gerade eben ist mir beim Überblick über meine ersten beiden Beiträge der scheußliche Zeilenabstand aufgefallen, der ein "normales" Lesen eines alphabetisierten Erwachsenen beinahe unmöglich macht. Der normale erwachsene geübte Leser liest nicht Wort für Wort oder Zeile für Zeile, sondern Absatz für Absatz. Bei einem solchen Zeilenabstand wie gesagt beinahe unmöglich und daher auch kaum im Gedächtnis haftend bleibend. was man sich mühsam zusammengestottert hat beim Lesen.
Wozu werden die Bildschirme immer breiter, wenn die Blogs in der Mitte zusammenschrumpfen wie die ausrasierten Lausalleen der Models der 90er Jahre ? Wieso gibt es keine ordentliche Zeilenbreite, kein ordentlich lesbares Schriftbild mit dunkler klarer Schrift anstelle dieses abscheulichen ausgebleichten Abwaschwassergraus ?
Der zweite Gedanke: Diese Scheußlichkeit an Schriftbild hat nur EINER - und zwar die berüchtigten "google-fonts" - an die Tausend oder mehr mittlerweile, obwohl man ohnehin nie mehr als 5 verschiedene Fonts pro Seite verwenden soll und natürlich alle gratis und verlockend schrill ...
Wenn man schon eine Weile auf diesem Planeten zugebracht hat, dann weiß man : NICHTS IST GRATIS und wenn etwas kein Geld kostet, dann bezahlt man anders dafür.
Was also hat Google davon, Tausend Fonts angeblich gratis zur Verfügung zu stellen? Die Erstellung selbst nur eines Fonts ist eine Heidenarbeit, wie man so schön sagt und dann schenkt ein gewinnmaximierter Multikonzern das einfach her?
Schaut man sich die angeblich so kostenlosen Google-Fonts näher an, sieht man, WAS sie damit wirklich gewinnen : Die totale Kontrolle über jeden Content, denn jeder einzelne Buchstabe wird von ihrer Cloud aus gesendet und kann, wenn sie dich oder deine Texte nicht mögen, huuuusch einfach verschwinden. Und natürlich können sie alles, was du schreibst, auch auslesen und in ihrer Cloud speichern und das ist nicht nur, was ein Leser auf der sichtbaren Seite deiner Website zu sehen bekommt, sondern auch alles, was sich dahinter abspielt : Deine Besucher, derern IP , also woher sie kommen und wie lange sie auf deiner Seite bleiben, welche deiner Texte sie lesen, welche Comments sie tippen, sogar ihre Bankdaten, wenn sie dir eine Spende schicken und natürlich auch - deine Paßwörter.
Natürlich sind Paßwörter verschlüsselt, aber die Länge deiner eingegebenen Stellen können sie auslesen und tun sich vermutlich gar nicht so schwer damit, sie dann durch eine ihrer riesigen Bibliotheken laufen zu lassen und zu entschlüsseln.
Und jetzt stellt sich die Frage: Kann Google, kann das Monster, das mit dem Trick des Herschenkens von ohnehin häßlichen und unlesbaren Schriften sich in die privatesten Userdaten schleicht, auch hier die Blockchain auslesen ? Das endlos lange Paßwort, das man hier gut sichtbar eingibt mittels der ach so kostenlosen Google-Fonts ?
Denn wer sich den Quelltext dieser Seite ansieht, wird sehen: API Google Fonts https://fonts.googleapis.com/css?family=Source+Sans+Pro:300,400,600" und damit kann der Schlimmste aller Big Brothers auf diesem Planeten jeden meiner Buchstaben, meine IP, die Zeit , die ich hier verbringe, meine Besucher, deren IPs und deren Gewohnheiten auf meinem Blog haargenau auslesen und für immer speichern.
Von anonym kann hier also keine Rede sein, von "kostenlosen" Fonts genauso wenig, denn sie kosten uns das, was im Web das Teuerste ist: Die persönlichen Userdaten ! und potthäßlich und unleserlich sind sie obendrein.
Was sich die Entwickler wohl dabei gedacht haben ? Wozu die Blockchain, wenn man ohnehin den gesamten Inhalt seiner User an das Monster Google abliefert ?
Haben sie das gedankenlos oder in voller Absicht so gemacht?
Und WO kann man das erfragen ?
Wäre erfreulich, wenn sich darüber auch andere Gedanken machen würden - und entsprechend reagieren. Denn System-Fonts wie Arial, Tahoma, Georgia einzufügen und die Google-App zu entfernen ist keine Hexerei. Wenn man WILL. Und ob die Seitenbetreiber das WOLLEN wäre interessant zu wissen .