Hallo ihr Lieben!
Nach einer gefühlten Eeewigkeit möchte ich mich aus der Sommerpause zurückmelden und euch von
’s Besuch in Bonn berichten!
Donnerstag: Die Stadttour
Am letzten Donnerstag traf Toby am frühen Abend in Bonn ein, nachdem er zuvor bei und
in Paderborn war. Wir starteten unsere Tour am Bonner Hauptbahnhof, derzeit eine hässliche, störende, große Baustelle und machten uns Richtung Münsterplatz auf den Weg. Von dort aus ging es weiter zum Bottlerplatz, am alten Stadttor vorbei, über den Friedensplatz gen Stadthaus und von dort in die Altstadt. Auch ohne Kirschbaumblüte ist die hübsch anzusehen und als ersten Zwischenstop legten wir eine Pause in der Kaiserhüttn ein.
Nach dem Essen machten wir uns auf zum Marktplatz, stoppten natürlich bei Beethovens Geburtshaus, bewunderten das historische Rathaus und liefen von dort weiter zum Hauptgebäude der Universität Bonn, welche ein ehemaliges Schloss ist. Im Hofgarten gönnten wir uns eine weitere Pause, bei der Hitze kann man die schließlich nie genug machen!
Nachdem Toby ausreichend viele Fotos vom Schloss gemacht hatte, führte uns der Weg zurück zum Münsterplatz, vorbei an den Köpfen von Florentius und Cassius, zurück zum Bahnhof und hier trennten sich unsere Wege vorerst wieder.
Ich habe die Route absichtlich so beschrieben, dass man sie theoretisch einigermaßen bequem nachvollziehen könnte! 😉
Freitag: Spiel, Spaß und Spannung
Am Freitag ging es weniger kulturell, dafür aber deutlich spaßiger zu! Denn am Vormittag machten wir uns auf in die Museumsmeile, um uns beim THE PLAYGROUND PROJECT OUTDOOR zu vergnügen.
Dieser Playground befindet sich aktuell auf dem Dach der Bundeskunsthalle; alle Spielgeräte sind Beiträge von Künstlern, dürfen aber glücklicherweise dennoch benutzt werden, da die Künstler sich ganz ausdrücklich wünschen, dass man durch das Spielen an ihrer Kunst teilhat. Besonders witzig ist das bei Schaukeln, auf denen man zu dritt sitzen kann oder Bänken, wie ihr oben eine sehen könnt!
Außerdem gibt es ein Meer aus weißem Lego, aus dem man hervorragend Türme, Schlösser und Burgen bauen kann, eine gigantische Dartsbahn, einen Karaoke-Container und zum Abschluss geht’s auch spielerisch nach unten. Dort im Hof steht dann neben einer überdimensionalen Halfpipe auch ein Wasserpavillon, der wie gerufen kommt, wenn man auf dem Dach so richtig durchgebrutzelt wurde.
Mini-DACH-Treffen
So schön es im bzw. auf dem Museum auch war, es gab da einen sehr tollen Grund, wieder zurück in die Stadt zu fahren: !
Mit ihr trafen wir uns auf einen Imbiss und einen Bummel zum Rhein, philosophierten über Dialekte, Eigenheiten von Schweizern, Österreichern und Deutschen und liefen sogar meiner Mutter noch über den Weg! :D
Rachel brachte uns noch zum Zug Richtung Köln, mit dem eine überaus chaotische Reise begann. Der Kölner Bahnhof wurde gestern Nachmittag nämlich von einer Signalstörung heimgesucht, die den Zugverkehr fast völlig lahmlegte! Durch ausgedehnte Verspätungen wurde aus dem abschließenden Abstecher zum Kölner Dom natürlich nichts mehr, viel schlimmer war aber, dass Toby seinen Bus nach Lille vom Kölner Flughafen aus zu verpassen drohte. Doch das Glück blieb ihm hold, er erwischte den Bus in letzter Minute und konnte – leicht atemlos – nach Frankreich aufbrechen.
Resümee und Dank
Diese knapp zwei Tage vergingen eindeutig viel zu schnell, ich hätte noch 100 Sachen gewusst, die wir hätten unternehmen können, aber das schöne ist ja, dass man so etwas auch einfach noch mal machen kann!
Und ich möchte mich an dieser Stelle auch noch mal besonders herzlich bei ,
,
,
und natürlich auch
für die Unterstützung meiner Naschsucht bedanken! Nur was ich mit dem Pfeffi machen soll, weiß ich noch nicht so genau.. :D
Ich hoffe, ihr hattet ein wenig Freude beim Lesen meines Berichts, wünsche allerseits einen angenehmen Abend und einen schönen Sonntag!
Eure meluni