Wen lockt das schöne Sommerwetter, das die letzten Tage (zumindest in Oberbayern) geherrscht hat, nicht vor die Tür?
Mich jedenfalls schon und so habe ich mich kurzfristig noch zum sog. Fieldday des Dachauer Amateurfunk-Ortsverbandes angemeldet und bin in den letzten vier Tagen je einmal die fast 30 km von meinem Zuhause nach Dachau (bzw. umgekehrt) geradelt. 2x mit, 2x ohne Gepäck.
Warum dieser Fieldday für mich attraktiv ist?
- man kann zelten
- ich kenne (inzwischen) die Leute
- gelegentlich wird gefunkt
- ein Badeweiher befindet sich in fußläufiger Entfernung
Der letzte Punkt ist mir besonders wichtig; so ein bißchen Schwimmen am Morgen hat schon was!
Dieses Jahr ist Deutschland an der Durchführung des WRTC beteiligt. Dadurch waren wir alle noch motivierter, mal zu funken, auch ich hatte mal (gestern spätabends und heute morgen) die Gelegenheit. Teilweise wurde das zum Zungenbrecher, denn das Sonder-Rufzeichen, das wir verwendet haben, war schwer zu buchstabieren. Und wenn die Gegenstation statt einer 0 ("zero") ein K ("kilo") oder ein S ("sierra") versteht, wiederholt man das Rufzeichen eben so lange, bis der andere es richtig wiederholt.
Nach einem abschließenden Bad im Weiher mit drei der Kids war es dann heute mittag Zeit, das Zelt abzubauen, sich zu verabschieden und wieder heimzufahren. Dabei hab ich mir dann etwas mehr Zeit gelassen. Fix und alle bin ich trotzdem.
Zeit zum beabsichtigten Blick in die medizinische Fachliteratur war dann nur am Freitagabend auf dem Weg zu und von einer Veranstaltung in Oberschleißheim.
Morgen geht der mit Terminen prall gefüllte Juli weiter - mit einem Behördentermin.
Gute Nacht! :)