Auf den Spuren meines Urgroßvaters, und meiner Großmutter, welche die zentralen Protagonisten meines Romans sind, entdecke ich, dass die Schriftstellerei offensichtlich in der Familie liegt… Spannend, was man so entdecken kann in einer Hinterlassenschaft…
Der Sohn eines Schriftstellers
Ich habe also das Haus meines Urgroßvaters in Bandung, Indonesien gefunden. Inzwischen bin ich in Vorbereitung auf die Abschiedszeremonie meiner Großmutter in Wien, und hatte nun Gelegenheit, noch einmal tiefer in ihre Hinterlassenschaft einzutauchen. Meine Oma, die diese Weihnachten verstorben ist... Ihre Geschichten aus der Kindheit im Indonesien der 30er Jahre, die mich erst dazu inspiriert haben, die Arbeit an diesem Roman aufzunehmen. Und dieses unglaubliche Schicksal ihres Vaters, meines Urgroßvaters, der eine jahrelang andauernde Irrfahrt durch die exotischen Gewässer der asiatischen Kriegsgeschichte erlebt hat.
Im Fin de Siecle
Hier in Wien finde ich in dieser alten Wohnung eine unglaublich umfangreiche Bibliothek vor. Ich hatte davon gehört, dass der Vater meines Urgroßvaters schriftstellerisch tätig war. Doch was ich finde, überrascht mich sehr: Gleich eine ganze Reihe von unglaublich liebevoll gestalteten Büchern, welche im späten 19. und frühen 20. Jahrhundert verlegt wurden. Und einen Brief, der davon erzählt, wie der Ururgroßvater sich in den Kreisen des Fin de Siecle bewegt hat, in künstlerischem und freundschaftlichen Austausch mit literarischen Größen wie Hugo von Hofmannsthal und Arthur Schnitzler.
Und es war wohl die ganze Familie, die der Poesie verfallen war. Auch die Frau und die Schwester des Schriftstellers, Vater meiner Romanhauptfigur, haben Gedichte und Memoiren hinterlassen, welche ich nun kaum erwarten kann, endlich zu lesen.
Wie spannend, zu diesem Zeitpunkt zu erfahren dass diese Leidenschaft des Schreibens, die mich seit nun fast drei Jahren im Bann hält, offenbar schon lange Zeit in der Familie liegt. Umso motivierender, mich noch intensiver dieser Arbeit zu widmen…
Blog zum Roman
Dies ist ein Blog, der meine Arbeit an einem Roman begleitet, der auf wahren Begebenheiten beruht. Begebenheiten, die sich in Niederländisch-Indien in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts ereignet haben.
Ich möchte hiermit allen vorweg die Möglichkeit anbieten, dieses Buch unverbindlich vorzubestellen. Mit einer solchen, unterstützen sie mich bei diesem Vorhaben – nicht zuletzt damit, einen Verlag zu finden.
Es ist ein Roman über dramatische Ereignisse im zweiten Weltkrieg in Südostasien.
Über ein dramatisches Schiffsunglück mit der wundersamen Rettung weniger Schiffbrüchiger.
Über eine starke Frau, die mit ihren Kindern, auf sich alleine gestellt, durch den gefährlichen sibirischen Winter in ihre Heimat flüchtet.
Über eine abgelegene Insel mit Bewohnern seltsam-grausamer Gesinnung.
Über menschliche Schuld und Moral.
Über Verzweiflung und Glück.
Vorbestellungen bitte mittels formloser Email mit dem Betreff „Vorbestellung Roman“, an roman@interaktionstheorie.org.
Der Roman erscheint zunächst in deutscher Sprache.
Veröffentlichung: Dezember 2018.
mehr über den Roman:
Wie ich das Haus meines Urgroßvaters in Indonesien fand
Den Roman schreiben #2: die kleinen Hürden...
Den Roman schreiben #1: Wie und warum ich hier auf Bali gelandet bin
Übrigens: Ich bin STEEM Witness
Als STEEM Witness betreibe ich einen Server, auf dem die STEEM Blockchain läuft- ich bin also so etwas wie ein Systemerhalter. Dazu gehört auch, dass ich bei Entscheidungen über die Entwicklung von STEEM mit abstimme. Wenn du meine Arbeit schätzt, freue ich mich über deine Stimme. 30 Stimmen kannst du an verschiedene Witnesses vergeben. Dazu gehe auf diese Seite: https://steemit.com/~witnesses
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Ich bedanke mich fürs Lesen!