Beschreibt viele meiner Arbeitstage sowie Eindrücke und auch Storys von Freunden.
Bin ja nunmal im ÖPNV, also ne sehr große Firma. Im Entstörungsdienst, sitze im Idealfall also meine Zeit ab.
Und zu allem Überfluss hat die Belegschaft einen Altersdurchschnitt von über 55, kommt aus der Generation "Wenn du den Job nicht machst, stehen draussen 5 weitere die für die Hälfte arbeiten".
Neuerungen und Verbesserungen? Höchstens bei der Kaffemaschine.
Sonst heißt es lieber "Das machen wir immer so, das war schon immer so, ist doch gut so".
Ich persönlich muss aber nicht in die Selbstständigkeit, im Gegenteil. Ich wollte in die Abteilung,wollte im Ubahn Tunnel arbeiten. Aber da ist die Krux.. ich wollte in den Baudienst und nicht in die Entstörung, wollte in der Woche Nachts dicke Kabel durch Dreck ziehen,statt am Wochenende 17 Uhr ne Glühbirne wechseln.
Zum Jahreswechsel soll sich das ändern, wenn der Meister mitmacht. Wenn nicht, bleibt nur die von dir angesprochene Umorientierung, bei mir aber vorzugsweise in eine andere Abteilung.
RE: Warum Arbeit meist nicht glücklich macht