"Was den Einsatz von Arbeitskräften angeht... nun fast jeder der halbwegs human bezahlt wird, würde die Kosten enorm nach oben treiben. "
Wirklich ?
Wir haben aktuell über 6 Millionen Arbeitslose und Hartz-4-Empfänger in Deutschland. Wenn Du da die Nettodifferenz zwischen Arbeitslohn und wegfallendem Arbeitslosengeld 1 oder 2 sowie Zusatzleistungen wir Übernahme der Miete und anderes berechnest würdest Du erstaunt sein wie wenig eine solche Arbeitskraft den Staat (denn der ist Betreiber oder zumindest Auftraggeber des ÖPNV) netto kosten würde. Ob diese Restkosten nicht dadurch ausgeglichen werden, dass man keine Kosten für Fahrkartenautomaten hat und das auch andere staatliche Stellen (Straßenreinigung, Polizei u.s.w.) entlastet werden (wo aufgepasst wird wird weniger Dreck auf die Straße geworfen und es gibt weniger Kriminalität) ?
Vielleicht aber am Wichtigsten: Man hätte für viele Menschen, gerade mit geringer Qualifikation, eine sinnvolle Beschäftigung geschaffen.
"Tatsächlich ist diese Ausgrenzung IMHO fiktiver Natur, da diese Leute sich selbstständig ausgrenzen."
Klar wir sollten nur Lemminge haben, die alles machen was alle machen. Wenn alle rund um die Uhr auf ihr Smartphone blicken kann es nicht sein, dass irgendwelche "Hinterweltler" dies nicht tun.
Weißt Du eines der besten Sprichworte, die ich kenne lautet: "Laß den Anderen anders sein" - wenn wir das alle beherzigen würden und nicht erwarten, dass jeder das macht was unseren Vorstellungen und Idealen entspricht gäbe es auf der Welt (fast) keine Konflikte und Kriege.
Aber nein man muss den anderen zwingen genauso zu sein wie man selbst und wenn der nicht von selbst hört dann eben durch Ausgrenzung oder Gewalt !
RE: ÖPNV: Aufschlag für Menschen ohne Smartphone