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Eng umschlungen die Steinpilzfamilie, Vater, Mutter, Kind
Auf der Suche nach den Steinpilzen fand ich auch einige von den unten abgebildeten Pilzen aus der selben Familie, mit Namen Dickfußröhrlinge, aber welche?
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Bei diesem Exemplar war ich mir an der Fundstelle ziemlich sicher, daß es sich hierbei um einen Flockenstieligen Hexenröhrling handelt. Als ich mir die 2 Bilder von dem Exemplar ansah, war ich mir gar nicht mehr so sicher. Ich habe einige Pilzhandbücher gewälzt und im Pilzforum nach geschaut und stellte fest, viele Merkmale treffen auf mindestens drei Arten zu, darunter auch der Satanspilz. Die Bestimmung ist nicht so klar, da der Stiel angegriffen ist. Im Kosmos Pilzführer ist ein Flockenstieliger Hexenröhrling abgebildet, auch mit einer deutlich verblaßten Stielbasis. Auf Grund der Farbgebung ist dieser Pilz und seine „Vettern“ jedenfalls schön anzusehen. Auf meinem Speiseplan stand er aber nicht.
Hier noch einige Pilze, die ich auf meinen Streifzügen fand
Der Fliegenpilz
Ein taufrisches Exemplar. Es heißt, wo Fliegenpilze sind ist auch der Steinpilz nicht weit. Stimmt sehr oft.
Etwas älter, die Hutflocken zum Teil abgewaschen
Bei diesem Exemplar ist der Hut aufgeschirmt und der Stielring zu erkennen.
Wie der Fliegenpilz ist der Perlpilz auch ein Wulstling.
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Eine schöne Gruppe. Im Sommer oft ein Massenpilz. Er ist ein Speisepilz, muß aber gründlich erhitzt werden bei der Zubereitung.
Schwefelköpfe
Grünblättrige Schwefelköpfe. Die grünlichen Lamellen sind gut zu erkennen. Der Pilz ist bitter und schwach giftig. Er hat einen Doppelgänger, den Rauchblättrigen Schwefelkopf, der ein guter Speisepilz ist.
Der Parasol
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Auch ein guter Speisepilz, paniert und gebraten eine Delikatesse
Pfifferlinge
Für viele Pilzsammler der Lieblingspilz
Für den Winzling, zum Vergleich ein 1 Centstück, anscheinend auch, obwohl er hier auf dem Rückzug ist. Genug gespeist.
Bleibt zu wünschen, daß 2020 wieder ein ergiebiges Pilzjahr wird.
Vielleicht hab ich ja bei dem einen oder anderen Steemian das Interesse zum Pilzesuchen wecken können. Es ist jedoch empfehlenswert einen erfahrenen Pilzkenner zu Rate zu ziehen und nur die Pilze zu sammeln, die man sicher bestimmt hat.