In den letzten 3 Wochen ist die Vegetation geradezu explodiert. Das Bienenparadies, die Ramblerrose in voller Blüte, versperrte nach einem Gewitterregen den Eingang zur Gartenhütte.
So soll es aussehen, damit man hinein gehen kann, nicht kriechen
Die Seerose blüht auch, trotz Sonnensegel, damit die Algenbildung gemäßigt wird
*An dieser Glasscheibe spielte sich ein kleines Naturdrama ab. Eine Hornisse und eine gemeine Wespe hatten sich hierhin verflogen. Beim Suchen des Ausganges kam die Wespe der Hornisse zu nahe, wurde gepackt und in Sekundenschnelle verspeist. die unbrauchbaren Teile, wie Flügel, segelten zu Boden. Leider verpaßte ich dieses Spektakel, konnte es mir nur erzählen lassen, war mit Nachschub für Getränke beschäftigt.
Teil B - das Ratatouille
So sieht es fertig aus, in einer guten halben Stunde
In Anlehnung an ein Rezept von Hobbythek verwendete ich dazu:
10 kleine Tomaten
je eine Zucchini und Aubergine
10 Championköpfchen aus der Dose
reichlich Olivenöl
1 große Zwiebel
1 kleines Glas Weißwein
Salz, Pfeffer, frisch gemahlen, Kräuter gehackt: Petersilie und Basilikum
50 g geriebenen Parmesan
Die Zubereitung ist einfach
Zucchini und Aubergine waschen und in Scheiben schneiden. Auberginenscheiben salzen und nach einer halben Stunde die herausgezogenen Bitterstoffe abspülen und mit einem Küchentuch abtupfen. In der Zwischenzeit in einer Pfanne das Olivenöl erhitzen und die fein gewürfelte Zwiebel anschwitzen. Die Zucchini, Auberginen dazu geben und goldbraun anbraten. Die halbierten Tomaten, auf das Entkernen und Schälen hab ich verzichtet, Champions und den Weißwein hinzu geben. Deckel drauf und 30 Minuten köcheln lassen.
Mit Salz und Pfeffer abschmecken, die gehackten Kräuter zugeben und den Parmesan darüber streuen.
Guten Appetit.
Wer ein Ratatouille, so oder ähnlich, noch nicht probiert hat, sollte es unbedingt tun. Die Zubereitung ist einfacher als man sie beschreiben kann. Leute mit wenig Kocherfahrung schaffen das. Der Geschmack ist super, wohl hauptächlich gefördert durch das Olivenöl, den Parmesan und den Weißwein, hier ein kräftiger Kerner. Dazu reicht man knuspriges Ciabatta, eventuell aufgebacken. Da hör ich doch keinen Nein sagen.