Fremdwörter sind manchmal richtig nervig 😡
Gestern oder auch vorgesten stieß ich beim erneuten Lesens des vierten Star Trek Vanguard Romans auf das Wort
holistisch
Nun, eigentlich keine für mich völlig neue Wortkreation, war schon immer da. Habe wohl bisher nur nie wirklich aufgepasst nehme ich an. Oder ich hatte dieses Wissen bereits und hab mir dann zu oft für Rübe angeknallt. Spätestens bei
Dirk Gentlys holistische Detektei
vom unvergessenen großartigen Douglas Adams hätte ich irgendwo klingeln müssen. Man hat nicht so ein Wort im Titel ohne dass in den Romanen irgendwo zu erklären oder aufzuschlüsseln.
So war ich vor einigen Minuten immer noch blöd wie die Nacht. Dann hab ich wikipediert...., Grummel, grummel !!!
Hmpf, da muss man ganz schön viel Geschwafel ertragen um an den Kern der Sache zo stoßen.
Sieh selbst:
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Holismus
philosophische Ganzheitslehre aus Deduktion und Aggregation
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Edward Goldsmith ist als Nichtökologe und Nicht-Wissenschaftshistoriker aber als starker Holist keine geeignete Quelle – auch nicht sein philosophisches opus magnum.
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Holismus (altgriechisch ὅλος holos „ganz“), auch Ganzheitslehre, ist die Vorstellung, dass natürliche Systeme oder auch nicht-natürliche, z. B. soziale Systeme und ihre Eigenschaften, als Ganzes und nicht nur als Zusammensetzung ihrer Teile zu betrachten sind. Der Holismus vertritt die Auffassung, dass ein System nicht vollständig aus dem Zusammenwirken aller seiner Einzelteile verstanden werden kann (bottom-up), und dass die Bestimmung der Einzelteile von ihrer funktionalen Rolle im Ganzen abhängig ist (top-down). Entgegengesetzte Positionen sind Reduktionismus und Atomismus, die Systeme als Anordnung von unabhängig von Zusammenhang bestimmbaren Elementen und deren Eigenschaften beschreiben. Dabei kann es sich um gesellschaftliche, wirtschaftliche, physikalische, chemische, biologische, geistige, linguistische Systeme usw. handeln. Ein damit verwandter Ansatz ist das ontologische, prozessorientierte Modell der emergenten Selbstorganisation und der Autopoiesis.
Auch außerhalb theoretischer Zusammenhänge wird der Begriff „holistisch“ heute in verschiedenen Fachsprachen als Synonym für „ganzheitlich“ verwendet.
Geschichte des HolismusBearbeiten
Die Bezeichnung „Holismus“ geht auf Jan Christiaan Smuts zurück, der sie in seinem 1926 erschienenen Buch Holism and Evolution bekannt machte. Das ganzheitlich-holistische Denken hat vermutlich ältere Wurzeln und beruft sich auf Vorläufer avant la lettre. Dies belegen Untersuchungen über das mythische Denken naturangepasster Kulturen, das geradezu „zwingend“ auf die Harmonie zwischen den Objekten und ihre Einordnung im „Großen Ganzen“ ausgerichtet war.[1]
In der griechischen Antike wurde die Vorstellung von der Welt als ein in sich Ganzes (Kosmos) erstmals philosophisch begründet. Die Wurzeln liegen in der ionischen Naturphilosophie wie bei Heraklit, kommen aber erst bei Platon[2] und Aristoteles („Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“)[3] zur Vollendung.
In der Philosophie der Renaissance und des Humanismus wurden die antiken Ideen erneut belebt und mit christlichen und naturmagischen Vorstellungen zur Idee der „Organischen Einheit der Natur“ verbunden. In der darauf folgenden Philosophie der Neuzeit bildete sich der Gegensatz zwischen Reduktionismus und Holismus heraus. Holistische Grundauffassungen finden sich vor allem in der Monadenlehre von Gottfried Wilhelm Leibniz, den Naturphilosophien von Friedrich Schelling und Georg Wilhelm Friedrich Hegel, aber auch bei Schriftstellern und Philosophen der Romantik wie Johann Gottfried Herder, Novalis oder Friedrich Hölderlin.[4]
Obgleich reduktionistische Denkansätze aufgrund einer vergleichsweise einfachen Methodik, des Kausalitätsprinzips und allgemeingültiger Schlussfolgerungen in den modernen Wissenschaften weitaus häufiger vertreten sind, gewann der Holismus nach der starken Differenzierung der unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen an Bedeutung, da die Spezialisierung einen „fehlenden Überblick“ zur Folge hatte. Hauptargument des modernen Holismus gegen den Reduktionismus ist oftmals eine nicht vollständige Erklärbarkeit des Ganzen aus den Eigenschaften seiner Teile. Die Ganzheit hat jedoch kein Ziel, sondern ist rein funktional zu verstehen: Es geht um Herstellung und Erhaltung der Ganzheit, insbesondere in biologischen Systemen. Drei der wenigen modernen Disziplinen, die mehr oder weniger auf holistischen Ansätzen basieren, sind die Systemwissenschaften (hier insbesondere die Systemtheorie,[5] die auf Ludwig von Bertalanffy zurückgeht), die Ökologie und die Ethnologie.[6]
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Einzelnachzuweisen sind Hauptvertreter, „populärsten“ und Gaia ist „holistisch“ im Sinne des Artikels, ebenso für Bohms Holismus
Als einer der Hauptvertreter eines ganzheitlich-systemischen Ansatzes, der fernöstliche Weisheit, Physik und Ökologie verbindet, gilt Fritjof Capra. Eines der populärsten holistischen Denkmodelle ist die Gaia-Hypothese, die das System Erde mit einem Organismus gleichsetzt. Eine holistische Interpretation der Quantenphysik findet man bei David Bohm.
Haldanes und Smuts’ Holismustheorie
Philosophie
Biologie und Kosmologie
Methodologischer Holismus
Wirtschaftswissenschaften
Medizin
USW USW USW USW
Eine kurze Fragestellung und es kommt eine Datenautobahn als Antwort.
Eigentlich wollte ich noch
anzestral und Dichotomie nachschauen, aber jetzt habe ich keine Lust mehr
Mir ist es wichtiger mich hier schriftlich zu beschweren um meinem Ärger über die Kompliziertheiten der modernen Welt Luft zu machen.
Wäre nicht eine kurze prägnante möglichst einstilbige Antwort viel besser? Dann kann man ja immer noch einen Link einfügen zu weiterführenden genaueren Betrachtungen.
Kindisch und unvernünftig, ich weiß - ärgern tu ich mich trotzdem Grad wie blöd!