Vor einem Jahr hätte ich mir das niemals vorstellen können. Ein Leben ohne fließend Wasser, ohne Strom aus der Steckdose und wie geht das überhaupt ohne Kühlschrank?
Seitdem ich nonstop unterwegs bin hat sich einiges für mich geändert. Heute möchte ich euch einen kleinen Einblick darin geben, wie ich das Thema Lebensmittelaufbewahrung regele.
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Im Winter ist das ja wirklich kein Problem. Da ist alles mehr als kühl genug, manchmal sogar zu kalt. Aber im Sommer ohne Kühlung leben? Geht das überhaupt?
Ich kann euch sagen: das geht fast ohne Probleme. Tatsächlich ernähre ich mich viel bewusster und gesünder, seitdem ich keine Kühlung mehr habe. Außerdem werfe ich wesentlich weniger Lebensmittel weg, denn ich kaufe auch weniger und bewusster ein.
Dafür gehe ich aber häufiger einkaufen und fülle vor allen Dingen meinen Einkaufskorb ganz anders als früher. so gibt es bei mir kaum mehr tierische Produkte, sobald das Thermometer über 20 Grad anzeigt. Ich bin zwar nur Vegetarier und kein Veganer, aber pflanzliche Produkte sind viel witterungsbeständiger als tierische. Wenn ich Lust auf Käse oder Milch habe, dann gibt es eine kleine Packung, die ich schnell verzehren kann.
Einkaufen muss ich alle 2-3 Tage. Das mache ich aber auch in der kälteren Jahreszeit, so bleibt alles frisch und knackig. Da ich aber ohnehin ständig unterwegs bin, fahre ich automatisch an viel mehr Supermärkten vorbei, als ich bräuchte.
Das einzige, was ich wirklich vermisse im Sommer ist Butter und Kräuterbutter. Dafür geniesse ich die Produkte umso mehr, wenn es sie dann irgendwo wieder gibt!