Es war Dienstag Abend mal wieder Zeit die deutschen Nationalmannschaft anzufeuern und sich dabei nach besseren Zeiten zu sehnen. Das Erinnern an die guten alten erfolgreichen Zeiten fällt nämlich immer schwererer, je länger diese zurückliegen. Zugegeben, lange sind diese bei der Nationalmannschaft noch nicht her.
Um aber den Abend und das Spiel gebührend zu zelebrieren, habe ich mir ein besonderes Bier gegönnt. Das Störtebeker Hanse-Porter. Durch den Geruch und natürlich auch den Geschmack wurde ich innerhalb von Sekunden von der Gegenwart, konfrontiert mit einem ganz guten Länderspiel, zu einem in der Vergangenheit liegenden wundervollen Whisky-Bier-Abend mit einem sehr guten Freund zurückversetzt.
An diesem Abend haben wir beim Tasting schon gemerkt, dass dieses dunkle Bier anders ist, als alle Alt oder Alt-Malzbiermischgetränke (Bei uns am Niederrhein Krefelder genannt). Es war sehr Süß, fast so süß wie ein Malzbier, oder doch süßer als ein Malzbier? Die Einordnung war an diesem Abend nicht möglich. Dies lag aber wahrscheinlich mitunter an dem schon vorangeschrittenen Genuss verschiedener weiterer Biere und Whisky. Das Warten auf ein durchglühen der Grillkohle und der damit einhergehende leere Magen taten ihr übriges…
Aber zurück in die Gegenwart. Das Länderspiel ist in der Halbzeit angekommen. Ich bin immer noch mit der Einordnung des Geschmacks beschäftigt und kam nicht so wirklich weiter. Also habe ich mich entschlossen mir professionelle Hilfe aus dem Netz zu holen. Die Störtebeker Seite war ja nur ein Smartphone-Wischen entfernt. Bevor ich jedoch von den dortigen Tastinginformationen beeinflusst wurde, habe ich mir noch schnell meine persönlichen Geschmacksnotizen gemacht:
- Rauchige Note
- Malzig
- Keine Herbe Note zu schmecken
- Farblich sehr dunkel. Dunkler als Malzbier
Auf der Website von Störtebeker liest man:
„Das Störtebeker Hanse-Porter erkennt man an der kräftigen Mahagonifarbe, dem haselnussbraunen Schaum und seinem malzig-süßen Charakter. Eben ein typisches Ostsee-Porter – naturbelassen, untergärig, hanseatisch.“
Quelle: https://www.stoertebeker.com/de_de/hanse-porter/
Nachdem ich ein wenig weiter geschaut habe, bin ich auch auf eine Biersommelier-Bewertung von Störtebeker gestoßen:
Quelle: https://cde.stoertebeker.com/uploads/file/20171108115906_Biersommelier-Bewertung_zum_Stoertebeker_Hanse-Porter_Verkostung-Stoertebeker-Brauspezialitaeten-Biersommelier-Bewertung_Hanse-Porter.pdf
Ich finde das ich gar nicht so weit weg war, auch wenn mir das Vokabular nicht zu 100% geläufig ist.
In diesem Sinne sage ich Cheers!