FreiwilligFrei waren haben für mich die Brücke geschlagen vom überwiegend linken Denken zum Libertarismus. Sie haben es geschafft meine emotionale Seite mit ihren Videos zu triggern, aber die Logik meines Verstandes mitzubedienen und es alles derart simpel zu erklären, dass ich mit meiner damaligen Kenntnis anknüpfen konnte. Das ist jetzt einige Jahre her, in denen ich viel mit ihnen ins Gespräch kam, vor allem mit Manuel. Ihnen habe ich viel zu verdanken. Dennoch: Sie machen es sich meines Erachtens zu einfach, ziehen sich aus den Problemen, indem sie sagen, es gehe sie nichts an, man müsse nur vor der eigenen Tür kehren. Das funktioniert aber nicht, wie ich auch in meinem Artikel "1000% LIBERTÄRE: WACHT AUS EUREM WACHKOMA AUF!" schrieb. Gerade dadurch, dass die Deutschen zu passiv waren, haben wir doch die Probleme. Hinzu kommt meine Entscheidung die AfD zu wählen, die in libertären Kreisen stark diskutiert wurde. FreiwilligFrei waren mir da zu utopisch und wenig pragmatisch. Zudem: Ist es libertär, sich von anderen immer weiter die Freiheit nehmen zu lassen? Für mich ist deren Haltung zu dogmatisch geworden. Als ich das erkannt habe, konnte ich mich mehr zu den bösen Etatisten öffnen, habe beispielsweise mehr mit der IB gemacht, die Gedanken der Freiheit auch in diese Kreise gebracht und meine Reichweite erhöht. Das ganze wäre mir verwehrt, wenn ich derart dogmatisch gehandelt hätte. Ich unterstütze nun alles, was mehr Freiheit bringt, bzw. sie verteidigt, so auch die IB und scheiß drauf, was mir libertäre Moralapostel sagen wollen. Es ist eine Transformation- sich allem zu entsagen, was etatistisch ist, ist nicht nur taktisch unklug, sondern auch in Teilen nicht libertär.
RE: Ignoranz oder wirkliche Freiheit? "Freiwillig Frei" über Tommy Robinson und Co