Bei welcher "Kameradschaft" war denn der Bursche? Vermutlich bei keiner. Es geht bei der Diskussion eigentlich darum, daß hier die Straftaten von Ausländern kleingeredet und rechte Straftaten gleichzeitig völlig überbewertet werden. Deshalb brachte ich den BodyCount ins Spiel. Da haben wir dann 200 Tote durch Rechte seit 1990 und im Vergleich 29 Tote durch Ausländer allein 2016, bei 357 Straftaten gegen das Leben bei denen Migranten tatverdächtig waren.
Ich sehe da jedenfalls ein deutliches Missverhältnis in der Gewichtung. Die Aussage "wir seien alle gleich" ist eine Plattitüde und obendrein falsch. Wir sind nicht gleich, sondern höchstens gleichwertig, und das ist nicht das gleiche. Auch hier gilt es zu differenzieren, und nicht alle über einen Kamm zu scheren.
Man sieht doch deutlich was dabei rauskommt, wenn man alle unter Generalvertrauen stellt. Damit ist niemandem geholfen. Nicht den echten Flüchtlingen, nicht den tatsächlich Verfolgten, und nicht denjenigen, die "schon länger hier leben". Das hilft nur denjenigen, die sich auf Kosten anderer bereichern, denen die ihr Ego bedienen indem sie sich als besonders edel und "hilfsbereit" inszenieren, und den Kriminellen.
RE: Verschwundene Leipzigerin - Was wenn es ein Marokkaner war?