Über Kryptowährung gibt es erschreckend wenige Bücher, vor allem kaum Romane. Deswegen war ich erfreut, als mir auf einem Bitcoin Stammtisch das aktuelle Buch von Andreas Brandhorst empfohlen wurde. Ich kannte diesen bis dato nicht, obwohl er vom Spiegel in als Bestsellerautor listet (Hinweis: das Buch an sich ist kein Besteller gewesen).
Die Geschichte geht zügig los in einem Ort irgendwo in Schottland. Im Laufe des Buches kreuzen sich die Wege des Schweizer Journalisten Martin Freeman und eine Gruppe von Menschen, die ihm Zuge einer nahenden Weltwirtschaftskrise Bitcoin nutzen möchten, um ihre Macht zu festigen und auszubauen.
Als Roman mit Besteller-Ambitionen ist natürlich sehr nachvollziehbar, dass es am Ende ein Happy End geben wird, aber der Weg dahin ist doch erfrischend turbulent. Es hat gar etwas von einem James Bond Plot, der geschickt die Aktionen "der Bösen und der Guten" langsam ineinander verwebt.
Die Geschichte in sehr naher Zukunft, die Blockchain-Technologie hat sich nicht grundlegend geändert, es gibt jedoch drumherum einige technische Errungenschaften (Flugtaxis und für den privaten Gebrauch nutzbare KI). Die Informationen über den Aufbau von Bitcoin wird in verdaubaren Portionen in den Roman eingebaut, sodass sich das Buch auch für Thriller-Fans eignet, die bisher nichts von Bitcoin verstehen. Menschen mit Erfahrungen im Blockchain-Space werden einige Lücken in der Plot-Logik entdecken, die aber das Gesamtbild nicht trüben. Wenn es mehr Bitcoin Romane gibt, kann man dann gerne etwas pingeliger sein.
Wenn du HIVE in Bitcoin/DASH/LTC umwandelst, kannst du das Buch auch mittels Kryptogutschein online erwerben:
- Amazon: Bitrefill
Weitere Rezension: Der Astronaut - Andy Weir
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September 2022