Vielen Dank für Deine Gedanken. Gerade dieses spätere Verstehen von Umwegen beschäftigt mich inzwischen. Während man mittendrin steckt, wirken manche Entscheidungen oder Erfahrungen eher wie Belastung oder Stillstand. Erst mit Abstand erkennt man manchmal, dass sie den eigenen Blick auf vieles verändert haben.
Und bei der Technik habe ich irgendwann verstanden, dass sie letztlich immer ein Werkzeug bleibt. Sie kann verbinden, helfen und Leben retten — oder eben das Gegenteil bewirken. Wahrscheinlich zeigt sich gerade darin, wie wichtig der Mensch dahinter bleibt.
Der Gedanke mit dem Reisen ist für mich inzwischen fast ein kleiner Gegenpol geworden. Nicht mehr alles endlos aufzuschieben, weil irgendwann vielleicht der „perfekte Zeitpunkt“ kommt. Denn je älter man wird, desto mehr merkt man, dass Sicherheit und Planbarkeit oft nur begrenzt existieren.
RE: Frieden mit den eigenen Umwegen