Ja, vielleicht liegt darin tatsächlich ein großer Teil von innerer Ruhe, zu erkennen, wo die eigenen Einflussmöglichkeiten enden. Ich glaube, viele erschöpfen sich irgendwann daran, permanent Dinge kontrollieren zu wollen, die sich letztlich nicht vollständig kontrollieren lassen. Und deshalb empfinde ich Reisen als befreiend. Unterwegs muss man akzeptieren, dass nicht alles perfekt planbar ist. Straßen ändern sich, Wetter kippt, Pläne verschieben sich. Man reagiert mehr auf den Moment, statt alles bis ins Letzte absichern zu können.
Edit: Und vielleicht sollte man sich öfters erinnern, dass das Leben nicht nur Kontrolle ist, sondern auch Vertrauen.
RE: Frieden mit den eigenen Umwegen